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Predators - Filmkritik

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22

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Jahr: 2010
Genre:Action, Adventure, Sci-Fi, Thriller
Filmlänge:107min
Regie:Nimród Antal
Kinostart:08.07.2010
 14.07.2010 (Romandie)
 14.07.2010 (Tessin)

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Intergalaktische Grosswildjäger

30

Nach zwei wenig erfolgreichen Spin-offs hat sich Robert Rodriguez der «Predators»-Franchise angenommen und ein von ihm geschriebenes Script aus dem Jahr 1994 verfilmt. Den Regiestuhl überliess er Nimród Antal.

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Puristen können beruhigt sein: «Predators» knüpft an den ursprünglichen Action-Klassiker mit Arnold Schwarzenegger aus dem Jahre 1987 an. Vergessen sind die ungeliebten Spin-offs «Alien vs. Predator» und «Aliens vs. Predator - Requiem», in denen sich Predatoren, die Giger-Aliens und Menschen gegenseitig bekämpften: In der Neuverfilmung wird wieder Jagd auf Menschen gemacht. Zeit für lange Einführungen bleibt keine. Eine Gruppe scheinbar willkürlich ausgewählter Soldaten, Krimineller und Psychopathen wird schwer bewaffnet über dem Dschungel mit Fallschirmen abgeworfen. Das Wie, Wo und Wann bleibt unbeantwortet. Selbst die Protagonisten scheinen diese Fragen nicht zu interessieren. Klar ist: Die Truppe, angeführt von Söldner Royce (Adrien Brody), befindet sich auf einem fremden Planeten, der den Aliens als Jagdgebiet dient und stets mit neuen Opfern versorgt wird. Flucht scheint zwecklos.

Richtig entscheiden, ob es sich um ein Remake oder Sequel handelt, mag sich «Predators» nicht. Setting und Machart erinnern stark an das Original, an einer Stelle des Films zitiert die Scharfschützin Isabelle (Alice Braga) gar die «Guatemala-Mission aus dem Jahr 1987», bei der eine ganze Einheit ausgelöscht wurde. Im Mittelpunkt steht aber nicht mehr ein heroischer Einzelkämpfer und der Kampf Mann gegen Alien, stattdessen wird eine Gruppe von genretypischen Protagonisten genretypisch dezimiert. Die Adrenalin-geladene Hetzjagd wird mit handwerklich soliden Special Effects - Antal verzichtet grösstenteils auf CGI-Effekte - gewürzt. Da werden Köpfe abgetrennt, Wirbelsäulen rausgerissen und das grüne Predator-Blut spritzt in Massen.

Dennoch wirkt «Predators» an vielen Stellen uninspiriert. Der Horror-Blockbuster scheint irgendwo zwischen Ernsthaftigkeit und trashiger B-Movie-Manier festzustecken. Adrien Brody und Alice Braga versprühen weder Charme noch Witz noch Coolness. Figuren mit mehr Potenzial, etwa der mit einem Samuraischwert bewaffnete Yakuza Hanzo (Louis Ozawa Changchien) oder das mexikanische Bandemitglied (Danny Trejo), haben wiederum zu wenig Screentime. Auf den obligaten Plot Twist und ein Ende, welches eine Fortsetzung offen lässt, muss natürlich auch nicht verzichtet werden.

«Predators» ist weder perfekt noch besser als das Original. Wer seine Erwartungen jedoch nicht zu hoch steckt, bekommt unterhaltsames Action-Kino geboten. [Steven Marriott]

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m&m's Frederic: Die Idee wäre an und für sich ganz gut... doch die...
m&m's peppino88: ...
m&m's Tuvok: Übrigens ein Arzt ist auch mit von der Partie. Als...
m&m's Tuvok: Ich Glaube seit King Kong und dem Film „Der Pianis...
m&m's Raphi: ich finde die ausgangslage hätte durchaus potentia...