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Marmaduke - Filmkritik

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Zwei Zentner Hundepower

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Letztes Jahr beglückte uns Disney mit «Beverly Hills Chihuahua», einer Geschichte um einen Luxushund, der in Mexiko verloren ging und den Weg zurück nach Hause ganz allein finden musste. Jetzt präsentiert Fox seine Version eines Hundehelden: eine tapsige Zwei-Zentner-Doge, die sich mit den Problemen eines Heranwachsenden herumschlagen muss.

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Trotz seiner Größe ist Marmaduke noch ein Teenager. Als sein Herrchen der Karriere halber von Kansas nach Kalifornien zieht, muss er mit. Auf den ersten Blick ist dort alles paradiesisch. Es gibt sogar einen großen Hundepark, der vom Chef seines Herrchens extra für die Vierbeiner errichtet wurde. In diesem Paradies gibt es aber strenge Regeln. Marmaduke muss sich in der Hierarchie hinten anstellen. Ganz oben rangiert die «Pedigree-Elite», zu der die schöne Colliedame Beverly zählt und ebenso ihr Freund, ein schlechtgelaunter Rotweiler und der Alphadog, des gesamten Hundeparks.

Mischlingshündin Lucy, welche die «Straßenköter-Gang» anführt, schließt Marmaduke schnell in ihr Herz, so dass er zumindest Aufnahme bei ihrer freakigen Truppe findet. Maramduke ist dies auf Dauer aber nicht genug: viel lieber würde er zur Elite des Parks gehören und Beverly auf sich aufmerksam machen. Tatsächlich gelingt ihm das sogar nach einer Weile, doch vergisst er aber darüber, wer ihm zu Beginn, als er dringend Freunde brauchte, beigestanden war.

Eine Geschichte, wie sie bereits in vielen Teeniefilmen, mit menschlichen Protagonisten, erzählt wurde: Der Underdog kommt aus der Provinz in die Stadt und muss in der neuen Schule erstmal die richtigen Allianzen schließen und sich behaupten. Dramaqualitäten entfaltet «Marmaduke» aber nicht. Der Film lebt ausschließlich von seinem Klamauk, der sich aus markiger Hundeaction sowie einer satten Portion Slapstick zusammensetzt. Ein paar flotte Sprüche gibt es als Bonus; die Dialoge entfalten aber nur in der Originalfassung etwas Charme - mit den Stimmen von Owen Wilson, Emma Stone und Ron Pearlman.

Wieder einmal wurde mal nicht davor Halt gemacht, die Mäuler mittels CGI zu animieren, um den Eindruck von richtiger Sprache zu erwecken. Das hat «Marmaduke» mit der Konkurrenz aus dem Hause Disney gemein. Gerade aber, da solche Filme für die jüngere Zielgruppe bestimmt sind, fällt diese groteske Vermenschlichung besonders negativ auf und macht aus einem sonst harmlosen Spaß, einen Film, den man Familien mit kleinen Kindern aus pädagogischer Verantwortung nicht guten Gewissens empfehlen möchte. Wen so etwas aber nicht stört, der kann sich knapp anderthalb Stunden mit platter Komik sinnfrei berieseln lassen. [Dimitrios Athanassiou]

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m&m's Tuvok: Also ne Menge Computerarbeit. Und wer sich mit ...
m&m's Tuvok: Das ganze ist ja eigentlich ne Comicverfilmung, in...
m&m's Sarah: Witziger Film für Gross und Klein und natürlich Hu...