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Last Night - Filmkritik

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Gelegenheit macht Liebe

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Bei einem verheirateten Paar keimt plötzlich Misstrauen auf. Sie wird argwöhnisch, als sie ihn beim Flirten mit einer Arbeitskollegin erwischt. Niemand ist sich mehr sicher in dieser raffinierten Beziehungskiste mit Keira Knightley, Sam Worthington und Eva Mendes.

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Sicher an der Liebe ist nur, dass sie nicht sicher ist. Massy Tadjedin, die iranisch-amerikanische Filmerin, kratzt an der trauten Zweisamkeit, die brüchig wird, als der Samen des Zweifels aufkeimt. Ein Treueschwur gerät ins Wanken und wird in Frage gestellt - eher zufällig, eher fahrlässig.

Bei der Modejournalistin Joanna (Keira Knightley) und ihrem Ehemann Michael Reed (Sam Worthington) scheint alles im Lot, bis sie ihm beim Flirten zusieht und sich so ihre Gedanken macht. Hat Michael ein Techtelmechtel mit der neuen Kollegin Laura (*Eva Mendes)? Falscher Schein oder falsches Sein?

Michael düst mit seinen Kollegen, natürlich ist auch Laura dabei, beruflich nach Philadelphia. Unterdessen trifft Joanna zufällig einen Verflossenen, den Franzosen Alex (Guillaume Canet). Erinnerungen, unerfüllte Versprechungen und Hoffnungen werden geweckt. Ihre Beziehung schien beendet, erhält nun aber neue Impulse, neues Feuer.

Und so erleben wir, wie sich Michael auswärts und Joanna daheim gegen die schöne Versuchung wehren. Der Geist ist willig - aber das Fleisch? Fremdgehen für eine Nacht, sich hingeben aus einer Stimmung, einem schlummernden Bedürfnis heraus? Es ist nicht leicht, verheiratet und treu zu sein. Wir sind ja alle nur Menschen wie Joanna und Michael, nicht wahr?

Die aufgedröselte Beziehungskiste, die Massy Tadjedin gezimmert hat, wird zur leichten Kost, wobei Keira Knightley eine gute Figur abgibt und überzeugt - wie auch ihr Partner Sam Worthington. Es prickelt zwar auf den verschiedenen Schauplätzen. Aber die Geschichte um Empfindlichkeiten und Empfänglichkeiten, Vertrauen und Misstrauen schleppt sich über 90 Minuten etwas träge dahin. Die Spannung hält nur die Frage aufrecht: Wer kriegt wen ins Bett und warum? Bleibt zum Schluss die Erkenntnis: Die Gnade eines One-Night-Stands kann uns nicht erschüttern. Oder eben doch? [Rolf Breiner]

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m&m's anabah: Der Film hat mich überzeugt: Einerseits die flotte...
m&m's Carmen: Alle Schauspieler superattraktiv!! Wow... ok zurüc...
m&m's Supersonica: ich bin kein fan von beziehungsgesülze und liebesf...
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