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Going the Distance - Filmkritik

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Schmissiger Fern-Verkehr

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Eine Fernbeziehung ist nicht jedermanns Sache. Aber Drew Barrymore und Justin Long können das: nicht nur im Film, sondern auch im richtigen Leben. In «Going the Distance» spielt das Paar zwei Mittdreissiger, die sich lieben - aber eben meistens auf Distanz.

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Der Funken springt bei einer zufälligen Kneipenbegegnung über. Locker und lässig lernen sich Garrett (Justin Long) und Erin (Drew Barrymore) kennen, später landet man im Bett. Da bleibt Garretts WG-Kumpels (Charlie Day, Jason Sudeikis) nur das Staunen. Die beiden Gefährten nehmen rege an der Zweisamkeit teil; zum Beispiel mit der entsprechenden musikalischen Berieselung. Da kommen auch Erinnerungen an Tom Cruise und seine «Top Gun»-Aktivitäten auf. (Die Seitenhiebe sind gezielt gesetzt, nützen sich aber auf Dauer ab).

Erin arbeitet in New York bei einer Zeitung auf Probe, kriegt den Job aber nicht. Die Liebeswochen mit Garrett in New York sind schön, aber dann muss sie zurück nach San Francisco. Sie ankert bei ihrer Schwester Corinne (Christina Applegate) und deren Familie. Garrett bleibt in Big Apple, er arbeitet in der Musikindustrie. Die Fernbeziehung ist und bleibt unbefriedigend - trotz SMS und (versuchtem) Telephonsex. Die Sehnsucht brennt, und eines Tages steht Garrett vor der Tür. Wie zwei hungrige Wölfe fallen Erin und ihr New Yorker übereinander her, treiben es auf dem Küchentisch und werden natürlich von den Gastgebern überrascht. Eine gewitzte Szene, die ihre Nachahmer findet. Und so nimmt der Fern-Verkehr seinen Lauf: Man trifft sich, liebt, trennt sich, sehnt sich und nimmt einen neuen Anlauf. Erschwerend kommt hinzu, dass Erin ein toller Job beim «San Francisco Chronicle» angeboten wird.

Das beziehungsvolle Techtelmechtel steht und fällt - wortwörtlich - mit dem Duo Drew Barrymore und Justin Long, die reichlich private Erfahrungen einbringen konnten. Es knistert ein bisschen in dieser Romanze, mit viel Smalltalk, einigen amüsanten Zwischentönen und Anspielungen und nettem Sexappeal. Aber die grosse Liebesflamme entzündet das Turtelpärchen nicht - trotz der Darsteller, die immer noch privat liiert sein sollen. Die Intermezzi mit dem Grossstadt-Pendeln, den Szeneausflügen und Sprüchen unterhalten nett und werden begleitet von schmissigem Pop, etwa dem «Top Gun»-Hit «You Take My Breath Away», oder Songs der Band The Boxer Rebellion, die am Ende selber auftritt. Trotz philosophischer Exkurse über Männer und Schnäuze, Anmache, Trennung und Weinen geht das Komödiendebüt der Dokumentarfilmerin Nanette Burstein vorbei wie ein milder Sommerregen und hinterlässt keine Spuren. [Rolf Breiner]

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m&m's Tgdegra1: super witzig und romantisch...
m&m's Isa: ein Film über ein schwieriges Thema in einer Bezie...
m&m's Beat: Dieser Film garantiert beste Unterhaltung von Anfa...
m&m's Alexandra: Ich finde es unglaublich, dass dieser Film ab 12 J...
m&m's Tuvok: Keiner im Film hat Eltern, fast keiner erwähnt s...