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The Men Who Stare at Goats - Filmkritik

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Universal Geissenpeters

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Jedi-Ritter sollen Ziegen mittels Gedankenkraft den Garaus machen können? Das klingt ziemlich bescheuert. Aber wenn Regisseur Grant Heslov angibt, sein Film beruhe auf Tatsachen und den Gründer-Guru einer Einheit zur paranormalen Kriegsführung mit Jeff Bridges besetzt, wird es erst richtig bizarr.

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Was war zuerst in der Welt: der Wahnsinn oder das Militär? Nach «The Men Who Stare at Goats» fällt die Antwort nicht eben leichter; aber man ahnt doch, wie weit das Militär in Sachen Schwachsinn zu gehen bereit ist. Das jedenfalls ist die Erfahrung, die Reporter Bob Wilton (Ewan McGregor) macht, als er im heutigen Irak auf den durchgeknallten Lyn Cassady (George Clooney) trifft, der ihm auf einer Reise quer durchs irre Kurdistan die Geschichte der «New Earth Army» enthüllt, einer US-Spezialeinheit für paranormale Kriegsführung.

Es ist dies vor allem die Story von Bill Django (Jeff Bridges), der während einem Einsatz in Vietnam erleuchtet wird. Seitdem arbeitet er mit Unterstützung der US-Army daran, die Kriegsführung mittels New-Age-Techniken zu revolutionieren. Spirituelle Nackterfahrungen im Whirlpool sind dabei nur der Anfang. Später schreibt er das Manifest für eine New Earth Army und jetzt - mittlerweile sind wir in den 1980er-Jahren angekommen - macht er so richtig ernst. Einige Auserwählte, unter ihnen auch Lyn Cassady, werden zu Supersoldaten ausgebildet, die schliesslich, wenn sie den Status eines Jedi-Ritters (!) erreicht haben, fähig sein sollen, wie ein Baum auszusehen, wenn sie in einem Baum sitzen oder aber Hamster und Ziegen allein durch konzentriertes Anstarren töten zu können.

Die erste Hälfte von Grant Heslovs «The Men Who Stare at Goats» macht Spass; nicht zuletzt weil man sich immer wieder in Erinnerung rufen muss, dass die bizarre Truppe tatsächlich existiert hat. Man realisiert, dass die Story, die der britische Journalist Jon Ronson für ein Buch recherchierte, viel zu unglaublich ist, als dass sie einem Hollywood-Gag-Schreiber hätte einfallen können. Spass macht aber auch Jeff Bridges, der seinen Dude Lebowski zu neuem Leben erweckt und als Hippie-Krieger Lektionen in höherem Blödsinn erteilt.

Leider flacht der Film ab, sobald Clooney seine Erzählung abgeschlossen hat und Bridges aus dem irren Szenario verschwindet. Was bleibt, ist eine zur Reportage Ronsons hinzu erfundene Rahmenhandlung, in der Ewan McGregor und George «Jedi» Clooney durch die irakische Wüste hampeln und die verbleibende Zeit mit platten Gags und mauer Zeitkritik totschlagen - statt mit Ziegen. [Benedikt Eppenberger]

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m&m's Harald E.: Der Film ist unterhaltsam, dies aufgrund seiner Th...
m&m's movie world filip: hippies in der armee mit supernatürliche Qualitäte...
m&m's Urs23: Hat mir gut gefallen, aussergewöhnliche Story mit ...
m&m's Susanna: einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. S...
m&m's Marc: ja, in jedem von uns steckt ein jedi...: -))...