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The Boat that Rocked - Filmkritik

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Aka Titel:The Boat that Rocked: Radio Rock Revolution
Land (Jahr): Grossbritannien (2009)
Genre:Comedy, Drama, Music, Romance
Filmlänge:129min
Regie:Richard Curtis
Kinostart:16.04.2009
 22.04.2009 (Romandie)
 12.06.2009 (Tessin)

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Hohoho (und ne Buddel voll Rock)

30

Es gab eine Zeit, da kam der Name «Piratensender» nicht von ungefähr - zumindest in England, wo in den Sechzigern auf Schiffen stationierte Radiostationen vom Meer aus das Sendemonopol der BBC untergruben. Grossartiger Stoff für einen Film - aber anscheinend nicht genug für eine Komödie in Überlänge, wie «The Boat That Rocked» beweist.

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Wir schreiben das Jahr 1966: Ganz England ist vom trockenen Einheitsbrei der staatlichen Radionetzwerks überzogen. Ganz England? Nein, denn eine Truppe unerschrockener Hasardeure tuckert auf einem Kahn in internationalen Gewässern herum, um die Minirock tragende Jugend mit den Tunes zu versorgen, welche die Sixties erst so richtig swingen lassen. Das Mikrophon zwischen den Zähnen und die Finger am Plattenteller, bieten die Freibeuter der Radiowellen den Behörden die Stirn, um den Beatles, Kinks und Stones dieser Welt zum Ruhm zu verhelfen. Doch schon 1967 wird das Königreich zurückschlagen und per Gesetzesentwurf das Goldene Zeitalter des Piratenradios ein für alle Mal im Meer versenken.

So ungefähr die Kurzfassung eines tatsächlich elektrisierenden Kapitels Mediengeschichte, sehr frei erzählt von Richard Curtis in «The Boat That Rocked». Die historische Piratensenderflotte schrumpft zusammen auf ein einziges Boot, das dafür umso illustrer besetzt ist: Zahlreiche Grössen der (vornehmlich britischen) Comedy- und Schauspielzunft leihen den DJs und sonstigen Knallchargen ihre Radiogesichter - unter anderen der pfundige Nick Frost und Philip Seymour Hoffman als Import-DJ. Und weil die Herren zwischen überdrehtem Herumgealbere noch Zeit haben, einen absolut wasserdichten Soundtrack aufzulegen, macht dieser Film anfangs auch richtig Laune.

Doch ist die erste Aufregung erst mal verflogen, dümpelt der Film 120 Minuten lang in seichten Gewässern nur noch vor sich hin. Weder eine überflüssige Selbstfindungsgeschichte um einen Schiffsjungen (Tom Wisdom), noch eine Armada zunehmend hübscher Frauen (u.a. Bondgirl Gemma Arterton) bringt ihn je wieder richtig in Fahrt - zumal letztere, quasi Sinnbild der freien Liebe, als unterwürfige Betthäschen zum dümmsten einer ganzen Reihe mässig spassiger Klischees werden.

«The Boat That Rocked» ist das filmische Pendant zu den grassierenden «Remember The 60s»-Parties: Das schale Abziehbild einer Epoche, auf die man nicht ohne Nostalgie zurückblicken mag - und dank unverwüstlicher Musik in richtiger Stimmung durchaus unterhaltsam. Wer allerdings nicht weiss, wann Schluss ist, dem bleiben hier wie dort nur Überdruss und Kopfschmerzen.

[Christof Zurschmitten]

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m&m's Silja: Super Film, super Musik!!...
m&m's Marc: soundtrack aaaabsolut geil: -) figuren witzig, abe...
m&m's 2fuexli: Tolle Musiiiiik:)...
m&m's Andri: Der Film hat die Tiefe einer Wasserpfütze. Besonde...
m&m's Patrick: Dieser Film bringt dass Kino zum Beben!!! Obwohl ...