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State of Play - Filmkritik

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17

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Aka Titel:State of Play - Stand der Dinge
Land (Jahr): Frankreich, Grossbritannien, USA (2009)
Genre:Crime, Drama, Thriller
Filmlänge:127min
Regie:Kevin Macdonald
Kinostart:18.06.2009
 17.06.2009 (Romandie)
 30.04.2009 (Tessin)

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Machtspielchen

40

Die Karriere eines jungen Politikers gerät in Gefahr, als seine Mätresse ermordet wird: Politthriller nach alter Schule, mit Russell Crowe, Ben Affleck und englischen Wurzeln.

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Die BBC-Serie «State of Play» aus dem Jahre 2003 dürfte außerhalb Englands kaum jemandem bekannt sein. Es wird also tatsächlich die Story und nicht eine Marketingüberlegung gewesen sein, die die US-Geldgeber zu einer Neuauflage bewogen hat. Und die geht in ihrer amerikanisierten, aber letztlich nur leicht veränderten Fassung so: Als eine Mitarbeiterin des aufstrebenden Senators Collins (Ben Affleck) vor die U-Bahn stürzt, ist das Interesse der Medien geweckt, nicht zuletzt die des erfahrenen Reporters McCaffrey (Russell Crowe), einem ehemaligen Studienkollegen von Collins. Als McCaffrey von seiner Chefin (Helen Mirren) eine junge Online-Kollegin (Rachel McAdams) an die Seite gestellt bekommt, entdecken die beiden bald, dass hinter der Sache mehr steckt als nur ein uneheliches Verhältnis und eine Verbindung zu einem Mordfall im Drogenmilieu.

An die Komplexität und letzten Endes auch die Spannung der britischen Vorlage reicht «State of Play» nicht heran, was natürlich in erster Linie daran liegt, dass die Geschichte statt in sechs in zwei Stunden erzählt wird. Mancher Handlungsstrang wurde da gekappt, manch überraschender Plottwist bleibt aus, manche Figur erscheint blasser als damals. Doch der Instinkt der Produzenten trog nicht: Selbst in einer derart «verwässerten» Version ist das Drehbuch stark genug, um aus der Masse des Mainstreamkinos herauszuragen.

Regisseur Kevin Mcdonald ist ein im besten Sinne altmodischer Politthriller gelungen, der völlig ohne schwindelerregende Schnitte, aufgedonnerte Tricktechnik oder sonstige Effekthascherei auskommt. Stattdessen setzt der «Last King of Scotland»-Macher in seiner dichten und durchaus temporeichen Inszenierung auf etwas, was in Hollywood zusehends vernachlässigt wird: ausführliche, kluge und glaubwürdige Dialoge. Nicht zuletzt deswegen ist die beinahe verschwenderisch hochkarätige Besetzung um Russell Crowe, der so gut ist wie seit mindestens «Master and Commander» nicht mehr, Gold wert.

Nebenbei - und auch das ist nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit - hat dieser ebenso sehenswerte wie anspruchsvolle Film auch tatsächlich etwas zu sagen. Über die Machtverhältnisse in Washington zum Beispiel und die nicht selten viel zu engmaschigen Verstrickungen von politischen und wirtschaftlichen Interessen. Aber auch über die zwar im Umbruch befindliche, aber noch immer vorhandene Kraft von seriösem, gewissenhaft betriebenem Journalismus. Auch das ein eher altmodisches Relikt, das in Hollywood eher selten zur Sprache kommt. [Patrick Heidmann]

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m&m's dreiundzwanzig: Pseudo-Thriller, bei dem wirklich nichts Gutes rau...
m&m's Kevin: ...
m&m's Fabienne: sehr spannender film, aber auflösung war langweili...
m&m's Marco: Sehr gute Schauspieler, interessante Story spannen...
m&m's Martin: Intelligentes Kino mit sensationellen Darstellern....