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Nine - Filmkritik

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21

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Land (Jahr): Italien, USA (2009)
Genre:Drama, Musical, Romance
Filmlänge:118min
Regie:Rob Marshall
Kinostart:25.02.2010
 03.03.2010 (Romandie)
 22.01.2010 (Tessin)

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Von der Muse geküsst

30

Von der Kino-Leinwand über den Broadway und zurück ins Kino: Der Fellini-Klassiker «8 1/2» wird von Rob Marshall als gepflegt verruchtes Filmmusical neu aufgelegt. Die glamourös choreographierte Show ist köstlichstes Augenfutter, reduziert die Hommage an Fellinis Selbstporträt aber zu einem ermüdenden Schaulaufen weiblicher Hollywood-Stars.

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Star-Regisseur Guido Contini (Daniel-Day Lewis) steht kurz vor Drehbeginn seines neunten Films. Doch eine Schreib-Blockade hindert ihn daran, mit dem Drehbuch zu beginnen, das Filmcrew, Produzent und Presse schon lange erwarten. Verzweifelt flüchtet er sich in ein Kurhaus, wo er hofft, all jenen zu entkommen, die ihn mit Fragen und Forderungen zu seinem neuen Film bedrängen. Aber schon nach kurzer Zeit finden sich Produzent, Film-Crew, eine Meute Journalisten, Ehefrau (Marion Cotillard) und Geliebte (Penelope Cruz) in seinem Hotel ein. In der Hoffnung auf Inspiration flüchtet er sich in Tagträume über die Frauen, die in seinem Leben eine Rolle gespielt haben.

Basierend auf Arthur Kopits «Nine», einer Broadway-Adaption von Fellinis «8 1/2», entwickelte Michael TolkinDeep Impact») gemeinsam mit Anthony MinghellaThe English Patient») das Drehbuch zum Film. Wie schon Marshalls vorangehender Film-Musical Chicago will auch Nine hauptsächlich grosses Hollywood-Spektakel bieten.

Nur vordergründig an Fellinis autobiographischem Werk angelehnt, interessiert sich der Film nicht ernsthaft für die psychologische Dimension seiner Figuren. Denn zu Marshalls sehr ästhetischer und mit wohldosierter Verruchtheit ausstaffierter Grossproduktion gehört ein Riesenaufgebot an Stars (darunter Nicole Kidman, Kate Hudson, Sophia Loren, Fergie und Judi Dench), die statt ihren Film-Charakteren aber eher sich selbst spielen. So ist Kidman in der Rolle der alternden Diva mit eisiger Botox-Mine zu sehen, die Loren als Übermutter aller schönen Italienerinnen, Fergie als laszives Vollweib und so weiter und so fort.

Gut aussehen tut die Hollywood-Prominenz unter Marshalls perfektionistischer Regie allemal, aber eine spannende Geschichte mit glaubwürdigen Figuren lässt sich unter diesen Voraussetzungen leider nicht erzählen. Wer seinen Lieblings-Star singend im heissen Outfit beim Burlesken-Tanz betrachten möchte, wird auf seine Kosten kommen. Allen anderen empfiehlt sich, Fellinis Original zu geniessen.

[Cindy Hertach]

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m&m's Tuvok: Im Fellini Film flüchtet der Guido in Aggressive T...
m&m's Tuvok: Rob Marshall inszeniert die ganzen Musical Szenen ...
m&m's Jessica: schwach...
m&m's Thomas: Selten, dass ich in der Pause aus dem Kino laufe u...
m&m's Rahel: Die einzig wirklich gute Szene ist die mit Fergie....