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Ne te retourne pas - Filmkritik

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Jahr: 2009
Genre:Drama, Horror, Mystery, Thriller
Filmlänge:111min
Regie:Marina de Van
Kinostart:22.07.2010
 17.06.2009 (Romandie)
Drehbuch:Jacques Akchoti

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Körperwelten

30

Wenn Vergangenes Fürchterliches vergegenwärtigt: Sophie Marceau und Monica Bellucci versuchen sich in einer Neo Noir-Variante an der Dr. Jeykill and Mr. Hyde-Thematik.

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Die Schriftstellerin Jeanne (Sophie Marceau) will nach etlichen Biographien endlich einen Roman abliefern, der ihre Kindheit aufarbeiten soll. Ihr Verleger findet die Memoiren aber wenig prickelnd, denn Jeannes Erinnerungen sind bis zu ihrem achten Lebensjahr völlig ausgelöscht. Kurz darauf droht ihr neues Ungemach: Wie durch Geisterhand verrücken sich die Möbel und das Dekor in ihrem Heim. Aber auch Jeannes eigener Körper durchlebt eine Metamorphose. Plötzlich sieht sie im Spiegel das Gesicht einer völlig anderen Frau (Monica Belluci).

So weit, so gut - alles in verzwickten, vertrackten und verfremdeten Bildern inszeniert. Nur fehlt hier das dramaturgische Salz in der filmischen Suppe, das Bedrohliche und insbesondere das Geheimnisvolle. Auch bei den attraktiven Damen hapert es dann doch ein wenig: Schön plus schön ergibt nicht superschön; diese leidliche Erfahrung muß die Gepeinigte am Ende machen, und der Zuschauer jene, dass tricktechnische Perfektion nicht alleine ein authentisches und virulentes Psychodrama tragen kann.

Da wurde mit allen Effekten genial getrickst, geschminkt, gar ganze Gesichtshälften neu kreiert, als wenn sich 1000 kleine Lindwürmer durch die attraktiven Körper der Damen schlängelten. Allmählich wird Marceau derart perfekt zu Belluci, dass es schon wieder langweilig anmutet. Der Thriller entlässt dementsprechend den Betrachter in die verwirrte Ratlosigkeit.

Was übrig bleibt, ist ein B-Movie der gefälligen Art mit interessanten Kamerafahrten rund um die schöne Marceau, die aber wenigstens ihre Rolle versiert von «normal» bis fast schizophren interpretiert. An einer Stelle sagt sie zu ihrem Mann: «Ja, ich bin verrückt!». Aber das Drehbuch selbst ist nicht verrückt genug konzipiert, als dass man ihr die Verrückte so leicht abkaufte. [Jean Lüdeke]

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m&m's RENE: Trotz Starbesetzung leider ein ziemlich langweilig...