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Moon - Filmkritik

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Land (Jahr): Grossbritannien (2009)
Genre:Drama, Mystery, Sci-Fi, Thriller
Filmlänge:97min
Regie:Duncan Jones
Kinostart:22.07.2010
 12.05.2010 (Romandie)
Drehbuch:Duncan Jones

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Major Tom fliegt wieder

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Duncan Jones, der Sohn von David Bowie, hat einen klassischen Science-Fiction-Film gedreht, der ganz auf Sam Rockwell zugeschnitten ist und viel von Stanley Kubrick hat.

Bildgalerie

Stanley Kubricks «2001: A Space Odyssey» scheint es der Familie Bowie ziemlich angetan zu haben: Schliesslich lieferte das Werk die Inspiration für David Bowies Song «Space Oddity» und nun schickt sein Sohn Duncan Jones seine eigene Interpretation von Major Tom auf einen einsamen Ausflug ins All. Auch Jones' Film ist unübersehbar geprägt von Kubricks Sci-Fi-Meilenstein.

Duncan erzählt von einem Astronauten, der drei Jahre lang alleine auf der Rückseite des Mondes ausharren muss, um dort die maschinelle Förderung von Rohstoffen zu überwachen. Gesellschaft leisten ihm einzig der Roboter Gerty und gelegentliche Grussbotschaften von Frau und Tochter. Wie bei Bowies Major Tom und Kubricks «Space Odyssey» ist also auch hier die Einsamkeit in der Endlosigkeit des Weltalls ein zentrales Motiv.

Aber auch die gemächliche Gangart und der Retro-Look erinnern stark an Kubrick. Das ist eindeutig als Kompliment zu verstehen: Das Design der Mondbasis greift äusserst stimmig den Look der 1960er und 1970er-Jahre auf und zitiert an mehreren Stellen Kubrick explizit. Und die zurückhaltende Verwendung von Spezialeffekten lässt «Moon» tatsächlich aussehen wie einen klassischen Sci-Fi-Film. Statt mit Computeranimation wurde oft mit Modellen gedreht, was dem Film ein authentisches Aussehen verleiht.

In der Hauptrolle glänzt Sam Rockwell, der einzige Darsteller des Films: In der kammerspielartigen Konstellation liefert Rockwell ganz alleine eine starke Darstellung ab - als Gegenstück dient ihm meist nur der Roboter Gerty, dem Kevin Spacey seine Stimme leiht. Rockwell ist ausgezeichnet; schade nur, dass die ansonsten stimmungsvoll eingesetzten Spezialeffekte seinem Spiel hie und da den Fluss nehmen.

Auch dramaturgisch gibt es einige Schwachpunkte. Zwar baut «Moon» vor allem zu Beginn sehr subtil Spannung auf, lässt dann aber etwas zu früh die Katze aus dem Sack und wird gegen Ende zu vorhersehbar. Abgesehen davon ist Jones mit vergleichsweise geringem Budget ein äusserst stimmiger Sci-Fi-Film gelungen, der seinen Vorbildern gerecht wird. [Andres Hutter]

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m&m's movie world filip: sehr coole scifi trip über clones auf der mond... ...
m&m's THISS.CH: ein echt cooler film der mit wenig auskommt. ein...
m&m's Moreno: endlich mal wieder ein gute Idee spannend erzählt....
m&m's Marc: Positive Überaschung! Story die in sich stimmig is...
m&m's Fabian: Auf solche Filme warte ich. Auf dreissig mittelmäs...