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Die Bucht - The Cove - Filmkritik

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Land (Jahr): USA (2009)
Genre:Documentary, Drama
Filmlänge:92min
Regie:Louie Psihoyos
Kinostart:28.01.2010
Drehbuch:Mark Monroe
Kamera:Brook Aitken

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Die Bucht des Schreckens

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Seit «Flipper» in seinen Armen starb, engagiert sich Ric O'Barry gegen die unmenschliche Behandlung der Delfine. Im aufrüttelnden Dokumentarfilm «The Cove» deckt er die brutale Abschlachtung der klugen Meeressäuger in einem japanischen Fischerort auf.

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Ausgerechnet der Mann, der durch seine Arbeit die Begeisterung für Delfine ausgelöst hatte, setzt sich seit bald 40 Jahren an vorderster Front gegen die lukrative Delfinindustrie ein. Ric O'Barry suchte persönlich die Delfine aus, die er für «Flipper» ausbildete. Je mehr er aber über die intelligenten Tiere erfuhr, desto weniger fühlte er sich wohl in seiner Haut. Als einer der «Flipper»-Delfine in seinen Armen starb, wechselte er die Seiten. Weltweit engagiert sich O'Barry seither gegen den Fang und die Tötung von Delfinen und macht wirtschaftliche und politische Interessen öffentlich, die hinter dem Geschäft mit den Meeressäugern stehen.

Auf eine unvorstellbare Situation stiess O'Barry im japanischen Küstenort Taiji. In einer abgelegenen Bucht wurden bis 2008 jedes Jahr mehrere tausende Delfine gefangen. Einige davon werden für bis zu 150'000 Dollar an Delfinarien verkauft, der Rest abgeschlachtet. Als O'Barry von diesem sinnlosen Gemetzel erfuhr, machte er es sich zum Ziel, dieses Geheimnis öffentlich zu machen. Zusammen mit Regisseur Louie Psihoyos stellte er eine aus Tauchern, Surfern und Unterwasserfilmern bestehende Gruppe von engagierten Experten zusammen, die mit modernsten Mitteln im Stile von «Ocean's Eleven» die Vorgänge in der Bucht filmen sollten.

Wie ein Thriller ist dieser Dokumentarfilm inszeniert. Die Sondereinheit von O'Barry liefert sich in Taiji ein teils erschreckendes, teils groteskes Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei und den Fischern. Aber es wird auch sachlich informiert. Das Vorgehen der Fischer wird dadurch nur noch unverständlicher. Ein getöteter Delfin wirft gerade mal 600 Dollar ab. Und da die Delfine am Ende der Nahrungskette stehen, ist ihr Fleisch durch Quecksilber vergiftet, der Verzehr des Fleisches gesundheitsschädigend.

«The Cove» ist eben auch ein Film mit einer klaren Botschaft, der nicht einfach nur unterhalten will, sondern durch die Bilder aufrütteln soll und zum Handeln aufruft. Ein Ziel scheint O'Barry schon erreicht zu haben: 2009 sollen in Taiji keine Delfine mehr getötet worden sein. [Thomas Hunziker]

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m&m's Shirin: Beeindruckend gefilmt. Die Beiträge der Delphinexp...
m&m's Bruno: Läuft auch in Zürich, im Alba um 12. 30 Uhr, jeden...
m&m's Elena: Ganz ganz wichtig! Die Bucht läuft am 14. 2. 10...
m&m's Gabriele: Ich durfte The Cove anlässlich der Vorpremiere in ...
m&m's Estelle : Schade das nicht mehr Leute im Kino waren! ein ech...