2012
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Filmkritik

Rette sich, wer kann

Roland Emmerich inszeniert wieder das, was er am besten kann: den Untergang der Welt. In «2012» geht er aber noch einen Schritt weiter als sonst: Die Welt blickt ihrem Ende entgegen - und kein Will Smith steht zur Verfügung, der im Kampfjet daran noch etwas ändern könnte.

Es zeichnet sich frühzeitig ab: bedrohliche Sonnenaktivitäten, Magnetpolverschiebungen und die daraus folgende Instabilität der Erdkruste scheint den Weltuntergang im Jahre 2012 unausweichlich zu machen. Während der US-Präsident (Danny Glover) und seine Kollegen rechtzeitig gewarnt sind und einen streng geheimen Plan entwerfen, um zumindest das Überleben der Menschheit zu retten, trifft die Katastrophe Normalos wie den Schriftsteller Jackson Curtis (John Cusack) völlig überraschend. Doch auch er setzt alles daran, seine Familie zu retten - und beginnt einen Wettlauf mit der Zeit.

Wer schon mal einen Roland Emmerich-Film gesehen hat, der kann nicht nur relativ präzise die Handlung von «2012» vorhersagen, sondern weiß vor allem eins: das Kino des Deutschen ist eines, das ausschließlich auf Herz und Magengrube, vor allem aber auf Augen und Ohren zielt. Die Helden sind immer ehrenwert und mutig, die Emotionen von kitschigem Pathos, konservative Familienwerte gehen über alles. Wobei all das natürlich nur schmückendes Beiwerk ist zu den beeindruckend animierten und lärmend inszenierten Bildern der Zerstörung.

So funktioniert «2012» bestens als - trotz einer Laufzeit von 158 Minuten - perfekt getimetes, kurzweiligens Unterhaltungskino. Vorausgesetzt natürlich, man hat kein Problem damit, dass Emmerich die konsequent zu Ende gedachte Katastrophe hemmungslos als Spektakel inszeniert. Die Auslöschung von Milliarden von Menschen scheint ihm keinen Moment des Innehaltens wert, so lange nur Curtis und seine Familie es am Ende schaffen.

Vor allem aber darf man sich keine Illusionen machen, Emmerich würde irgendwie auch den Kopf ansprechen. Auf das Feigenblatt ökologischer Gedankenspiele wie in «The Day After Tomorrow» verzichtet er in «2012» lieber gleich und Subtilität ist seine Sache eindeutig nicht. Im Supermarkt tut sich die Erde zwischen einem Paar auf, als es gerade darüber diskutiert, dass etwas zwischen ihnen stehe, und der erste Riss in der Sixtinischen Kapelle geht selbstverständlich durch Michelangelos Bild, wo sich die Finger von Gott und Adam berühren. Das kann man fürchterlich platt und ärgerlich finden. Oder eben mit einer guten Portion Humor sehen. Sofern einem angesichts des Weltuntergangs nach Lachen zumute ist.

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Mein Kommentar
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72 Kommentare
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der_Fredy

Ein simpler Katastrophenfilm, mehr war das auch nicht. Die Anmassung 2012 als Titel zu wählen zieht den Film ins Lächerliche. Mit einem besseren Titel wäre es ein durchaus guter Film.
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alim99

toller film tolle effectes
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maege70

Weltuntergang hoch drei - mir hat der Film prima gefallen.
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movie world filip

nie klassiker von emmerich aber immer etwas das slecht vorstellbar ist, nur mit gute special effects zu erreichen ist... immer erstaunend
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Sylvia

Viel Werbung = Viel Schrott. Voller hoher Erwartungen geht man ins Kino, da so viel Marketingmassnahmen laufen, jedoch ist dieser Film nichts wert. Klar es gab einige witzigen Szenen aber Story und vo...
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Joel

selten so gelacht.... ... bei einem so schlechten film! Von A - Z komplett lächerlich.
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Martin

Kleiner Spielberg??. Es gab mal eine Zeit, wo man Roland Emmerich als kleinen Spielberg aus Deutschland bezeichnete. Mit diesem Film sehe ich Spielberg eher als kleinen Emmerich aus den USA. Technisc...
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Christian

Ach neeee. Schon wieder der gleiche Sch. ott... jEmmerLich fällt nix neues ein! Ich sah bei meinem Job kürzlich die Uriella und denke Roland Emmerich scheint ihre Gottesorder zu befolgen... Bloss niem...
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Adrian

Actionreiches Mittelmass. Die Animationen des Films sind wirklich gut, man erlebt 158 Minuten Weltuntergang. Was ich schlecht finde ist die Story. Sowas von kitschig. Die Protagonisten flüchten fas...
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Angi

2012. Die Handlung der Geschichte war nicht zwar vorhersehbar und das Ende viel zu kitschig - aber der Film ist so bildgewaltig und packend, dass er jeden Kinoticket-Franken wert ist! Wer sich alle...
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72 Kommentare

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