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Doping gegen Zaubertrank

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Sie sind einfach nicht unterzukriegen, die Gallier. Auch im dritten Kinofilm nicht, wieder mit Gérard Depardieu Obelix, aber ohne Christian Clavier als Asterix; ihn verkörpert Clovis Cornillac. Nun stampfen sie mit dem verliebtem Romantix gegen Olympia. In der jüngsten Realverfilmung «Asterix aux Jeux Olympiques» brilliert aber nur einer: Alain Delon als Cäsar.

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Eine Gold-Medaille können die Macher des dritten Asterix-Realfilms nicht gewinnen, vielleicht eine lederne für Ausdauer und Optimismus. Der Original-Comicband der Schöpfer René Goscinny, Autor, und Albert Uderzo, Zeichner, erschien 1972. Produzent sei schlau und lese die Zeichen der Zeit! Sie ist reif, die Zeit, denn die Olympischen Sommerspiele in Peking stehen vor der Tür. Also blenden wir zurück ins Jahr 50 vor Christus, als ein gallisches Dorf den Römern, speziell Cäsar, Stirn bot. Und die sturen Mannsbilder vermöbelten die imperialistischen Römer eins ums andere Mal, dass es sie aus den Sandalen haute.

Nun also begab sich, dass sich ein Gallier namens Romantix (Stéphane Rousseau) in die schöne Griechin Irina (Vanessa Hessler) verguckte. Doch die ist Tochter des Griechenkönigs Aderlas und Romantix nur ein kleines Würstchen. Sein Konkurrent ist Brutus (Benoit Poelvoorde), ein hinterlistiger Geselle. Der will also die Prinzessin freien. Der olympische Wettkampf soll entscheiden. Dann aber sind gallische Mannen wie Asterix (Clovis Cornillac) und Obelix (Gérard Depardieu) gefragt. Doch die Konkurrenz ist stark, allen voran der Hexer Doktormabus (Santiago Segura). Nomen est omen. Die Anspielung an einen gewissen Filmhelden, Doktor Mabuse, ist gewollt. Und noch einer mischt dezent, aber wirkungsvoll mit: Cäsar, der eitle Herrscher. Wer könnte diesen (ironischen) Part besser mimen als Altstar Alain Delon. Süffisant und selbstverliebt reiht er in einem witzigen Monolog Filmtitel an Filmtitel aneinander. Und noch ein Bonmot gab der römisch-frankophile Gockel zum Besten: «Cäsar altert nicht, er reift.»

Es gibt einige intelligente Anspielungen und Seitenhiebe auf das Sport- und Showbusiness, Doping, Publizität und gesellschaftliche Eitelkeiten. Doch vieles wird im Zaubertrank-Doping-Mix und Actionpunsch ertränkt. Das Pferderennen («Ben Hur» lässt grüssen!) genügt allein nicht. Allerlei Kinkerlitzchen verderben das Actionspektakel. Dieser Film ist «gedopt»: Das Regieduo Frédéric Forestier und Thomas Langmann presst Asterix nochmals aus. Höher, weiter, schneller, grösser - viel mehr geht nicht. Dass dabei ein Filmkomiker wie Michael Herbig als sprachloser Legionär fast untergeht, ist wenig verwunderlich. Ein Haufen witziger Ideen macht noch keinen unterhaltsamen Film, vor allem nicht, wenn er fast zwei Stunden dauert. Zum Finale wird eine Handvoll Sportstars aufgeboten, allen voran Michael Schumacher als Wagenlenker. Teilweise demonstrieren sie ihre Sportkunst in der Antike, beispielsweise Zinédine Zidane, David Beckham oder Amélie Mauresmo. Das macht den Kohl aber auch nicht mehr fett, sondern verlängert die Spiele nur unnötig. [Rolf Breiner]

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m&m's huettel: go schumi....
m&m's Tuvok: Für Leute die gerne lachen, ich mag Analwitze, abe...
m&m's Tuvok: Die kleine Handlung: ASTÉRIX (Clovis Cornillac...
m&m's Claudia: Also ich mochte den Film nicht so, anstatt Kinofil...
m&m's Giulia: ein witziger film für die ganze familie...