Login anzeigen

Das meinen die User

m&m's

3.83 m&m's | 120 User

Alle Kommentare (10) m&m's Movie Charts

1 User haben ihre Watchlist nicht freigegeben.

Watchlist-Charts

21 - Filmkritik

Auf Watchlist setzen

1

User

 

Glück zwischen Liebe und Spiel

30

Von 1979 bis zu Beginn dieses Jahrhunderts soll eine Gruppe von Studenten der Elite-Universitäten in Boston mit einem ausgeklügelten System die Casinos ganz legal beim Blackjack geschlagen haben. Nach diesem Vorbild wird im Spielfilm «21» eine Gruppe von MIT-Studenten von ihrem Professor zu Profispielern ausgebildet. Entstanden ist eine nicht ganz ausgereifte, aber leicht verdauliche Hollywood-Fantasie.

Bildgalerie

Im Zentrum der fiktiven Handlung steht der 21 Jahre alte Vorzeigestudent Ben (Jim Sturgess), der schon immer von einem Medizinstudium an der Harvard Medical School geträumt hat. Dazu braucht er aber 300'000 Dollar für Studiengebühren und Unterkunft. So schliesst er sich der Gruppe um Professor Mickey Rosa (Kevin Spacey) an. Seine Vorbehalte werden auch durch die hübsche Jill (Kate Bosworth) entkräftet.

Ben ist bei seinem ersten Einsatz noch ziemlich nervös, findet mit der Zeit aber Gefallen an der blendenden Atmosphäre an den Blackjack-Tischen in Las Vegas. Die Gruppe steigert sich in eine Euphorie, ihre Gewinne erregen aber den Verdacht des im Auftrag der Casinos arbeitenden Sicherheitsexperten Cole Williams (Laurence Fishburne). Der wird langsam von elektronischen Systemen aus dem Geschäft gedrängt und hat mit Professor Rosa noch eine alte Rechnung offen.

Was aus dem Film nicht wirklich klar hervorgeht: Das Zählen der Karten wird von den Casinos zwar überhaupt nicht gerne gesehen, ist aber nicht illegal. Daher versuchen Peter Steinfeld und Allan Loeb in ihrem Drehbuch, durch die Figur des unzimperlichen Sicherheitsexperten eine künstliche Gefahr aufzubauen und dadurch Spannung zu erzeugen. Das gelingt ihnen nur beschränkt. Durch diesen Kunstgriff lenken sie vielmehr von den gespannten und spannenden Beziehungen zwischen den Trickspielern ab.

Obschon die Drehbuchautoren möglichst viele falsche Fährten legen, ist die Handlung ziemlich durchschaubar. So ist es sehr verdächtig, dass die klugen Spieler für einen entscheidenden Einsatz ausgerechnet in das Casino zurückkehren, in dem ihr Kontrahent Williams für die Sicherheit besorgt ist. Auch das Geldversteck von Ben ist geradezu vorherbestimmt, ausgeraubt zu werden. Ben lässt sich zudem sehr leicht von der Konsumsucht seiner Kollegen anstecken. Die Liste von Ungereimtheiten liesse sich beliebig erweitern.

Regisseur Robert LuketicLegally Blonde») gelingt es aber trotz diversen Widersprüchen im Drehbuch, ein kurzweiliges und über weite Strecken schillerndes Drama zu formen, in dem er alle möglichen Genres von Thriller über Komödie bis Romanze zusammen mischt. «21» kommt zwar nicht an die clevere Verspieltheit der «Ocean's»-Trilogie von Steven Soderbergh heran, dürfte aber dennoch - auch ohne grosse Stars - für ein breites Publikum geniessbar sein oder sogar bevorzugt werden. [Thomas Hunziker]

weitersagen

m&m's movie world filip: what would you do if you were good with numbers an...
m&m's Jasy92: Sehr interessant und sehenswert!...
m&m's Chandlerneu: Kurzfassung: Filmidee: TOP! Umsetzung: Total miser...
m&m's Chandlerneu: Kurzfassung: Filmidee: TOP! Umsetzung: Total miser...
m&m's Valeria: ...