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The Nanny Diaries - Filmkritik

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Tagebuch einer Träumerin

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Wer reich ist und Kinder hat, kann sich ein Kindermädchen leisten. Wie eine Nanny ihre Arbeit erlebt, wird genüsslich in «The Nanny Diaries» geschildert. In der amüsanten Mischung aus anthropologischer Feldstudie und romantischer Komödie kämpft Scarlett Johansson mit den verrückten Erwartungen der gehobenen Gesellschaft in New York.

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Nach dem Abschluss des Studiums drängt es Annie (Scarlett Johansson) nach New York. Ihre Mutter wünscht sich, dass sie in einer Bank eine steile Karriere absolviert. Doch Annie ist von der Welt noch völlig überwältigt und möchte sich zuerst selbst finden. Da wird sie zufällig als Kindermädchen angestellt. Die Anforderungen von ihren Arbeitgebern Mrs. und Mr. X (Laura Linney und Paul Giamatti) stellen Annie immer wieder vor besondere Herausforderungen.

Die hohen Ansprüche sind nicht nur zum Vorteil für den ihr anvertrauten Knaben Grayer gedacht. Der darf tagsüber keine Nickerchen machen, damit er am Abend, wenn die Mutter nach Hause kommt, auch schön müde ist. Zur kulturellen Bildung des Knaben tritt an der Geburtstagsfeier anstatt eines Clowns ein Pantomimen-Duo auf. Für Annie gilt zudem ein Keuschheitsgelübde. Das führt dazu, dass sie sich nicht mit dem namenlosen Harvard Hottie (Chris Evans) aus dem gleichen Gebäude verabreden darf.

In «The Nanny Diaries» treffen also die idealistischen Vorstellungen einer Vorstadt-Prinzessin auf die harsche Realität der High Society. Der bis kurz vor Schluss unbekümmerte Film ist eine leichtherzige Komödie, die von verspielten Bildern (etwa Condoleezza Rice als Kindermädchen von George W. Bush) und einem kritischem Blick auf die enthobene Gesellschaft der Superreichen lebt. Als Grundlage dient der auf eigene Erlebnisse basierende, gleichnamige Roman von Emma McLaughlin und Nicola Kraus.

Das Regie- und Drehbuch-Ehepaar Shari Springer Berman und Robert PulciniAmerican Splendor») hat daraus eine meist leichtfüssige Komödie geformt, die einzig im Bereich der Romantik ein wenig stolpert. Reizvoller ist der Blickwinkel der anthropologischen Feldstudie, obschon auch diese Methode nicht wirklich neue Erkenntnisse zu Tage fördert. Die treffenden Beobachtungen und spitzen Dialoge befinden sich, wie die Hauptfigur vorsorglich warnt, verdächtig nahe an Klischees und Vorurteilen.

Die Hauptfigur ist zudem eine so naive und unbeholfene junge Frau, wie sie sich heute nirgendwo in Europa oder Nordamerika und ganz bestimmt nicht in New Jersey finden lässt. Aber «The Nanny Diaries» möchte nicht einfach eine knallharte Sozialstudie, sondern auch ein leicht entrücktes Märchen in der Art von «Mary Poppins» sein. Daher wird der Disney-Klassiker auch mehrmals zitiert. So schwebt Annie mit rotem Schirm über Manhattan und verweist auf «Supercalifragilisticexpialidocious» als längstes Wort in der englischen Sprache. «The Nanny Diaries» ist eine vergnügliche Komödie über seltsame Lebensweisen an der Upper East Side. [Thomas Hunziker]

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m&m's Tuvok: Die Frau X ist immer in Wohltätigkeitsorganisation...
m&m's Tuvok: Komisch dass ne 2007 er Produktion erst 2008 ins K...
m&m's 19angel88: Lustig aber auch tiefgründig!...
m&m's Matteo: wurde mal wieder in der überzeugung gestärkt, dass...
m&m's Alexandra: Die Geschichte des Films ist eigentlich simpel, do...