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The Darjeeling Limited - Filmkritik

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Mit Pfefferspray und Pfauenfeder

50

Familienbande in all ihren verqueren Verstrickungen, das war schon immer das liebste Thema von Wes Anderson. Auch in «Darjeeling Limited» ist das nicht anders, wo er drei recht unterschiedliche Brüder auf eine gemeinsame Reise durch Indien schickt.

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Owen WilsonStarsky & Hutch»), Adrien BrodyDer Pianist») und Jason SchwartzmanMarie Antoinette») sind die Idealbesetzung dieses kuriosen Trios, das sich seit der Beerdigung des Vaters nicht mehr gesprochen und nun auch noch einen Assistenten samt Drucker und Laminiergerät im Schlepptau hat. Bis sich die drei einigermassen zusammengerauft haben, kreuzen allerdings noch giftige Schlangen und verführerische Schaffnerinnen ihren Weg, Pfefferspray und Pfauenfedern kommen zum Einsatz und der Zug verfährt sich. Selbst ein Wiedersehen mit Muttern (Anjelica Huston) und ein Gastauftritt von Bill Murray stehen auf dem Programm.

Für die wundersame Welt des Herrn Anderson erweist sich Indien, zumal wenn man es per Zug bereist, als perfekte Kulisse. Jedes Bild steckt voller hinreissend arrangierter Details, eine Absurdität jagt die nächste, doch der Regisseur verliert nie den Überblick und ist längst nicht nur verschroben um der Verschrobenheit Willen. Anders als zuletzt in «Die Tiefseetaucher» fügt sich dieses Mal alles stimmig ineinander, die Geschichte (geschrieben von Anderson, Schwartzman und Roman Coppola) ist nie zu weit von der Glaubwürdigkeit entfernt und der trocken-schräge Humor entwickelt eine ungeahnte Leichtfüssigkeit.

Die für Anderson typische Zeitlosigkeit, wieder einmal lässig unterlegt mit Song-Fundstücken aus den Sechzigern und Siebzigern (u.a. von den Kinks), passt bestens - und das nicht nur zum altmodischen Reisen auf Schienen, sondern auch zu den in leuchtenden Farben strahlenden indischen Landstrichen, in denen die High Tech-Moderne noch nicht so recht angekommen zu sein scheint. Den ungeheuren Charme, den «Darjeeling Limited» seinen familiären Spannungen abgewinnt, verdankt der Film aber vor allem den drei wunderbaren Hauptdarstellern, die nicht nur spirituell und spleenig, sondern vor allem verdammt coole Jungs sind. [Patrick Heidmann]

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m&m's Daniel: Sehr schöne Bilder, interessante Wendungen und gut...
m&m's Tuvok: Was wirklich schön ist, die ganzen Bildkomposition...
m&m's Tuvok: Alles in einer Wurst geschrieben: Also was ha...
m&m's Roger: Schöner Film der uns zeigen will, dass in der heut...
m&m's Eva: Wes Anderson versucht immer lustig zu sein, aber e...