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Stellungswechsel - Filmkritik

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poster
Land (Jahr): Deutschland (2007)
Genre:Comedy
Filmlänge:97min
Regie:Maggie Peren
Kinostart:04.10.2007
Drehbuch:Christian Bayer
 Maggie Peren

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Begleitservice für Anfänger

30

«Stellungswechsel» fängt ungefähr da an, wo «The Full Monty» aufhört: bei der runtergelassenen Hose. Aus Geldnot beschliessen fünf arbeitslose Münchner, einen Begleitservice mit dem Motto «Deutsche Feinkost zum Anfassen» ins Leben zu rufen. Herausgekommen ist ein erstaunlich unaufgeregter Film, der die Geschichte um die fünf Callboys nicht als Aufforderung zur Aneinanderreihung von Anzüglichkeiten versteht.

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Frank (Florian Lukas) ist der perfekte Hausmann und verbringt seine Freizeit am liebsten damit, Hemden zu falten. Auf dem Stellenmarkt hat der promovierte Germanist aber äusserst schlechte Aussichten. Zusammen mit seinem Freund, dem hochgradig beziehungsunfähigen Polizisten Gy (Sebastian Bezzel) und drei weiteren Arbeitslosen will deshalb er einen Escort-Service für Frauen gründen, um die finanzielle Misere etwas zu dämpfen.

Wie das weitergeht, kann man sich natürlich denken. Die Grundidee des Filmes ist nach «The Full Monty» und «Calendar Girls» nicht mehr taufrisch und die Handlung ziemlich vorhersehbar. Die auftauchenden Turbulenzen - einer der Callboys entpuppt sich als Jungfrau, ein anderer gerät ins falsche Hotelzimmer, und ein dritter will plötzlich nicht mehr mitmachen, weil er sich verliebt hat - sind in etwa die, die man erwarten würde.

So abgedroschen, wie er klingt, ist «Stellungswechsel» aber glücklicherweise nicht. Die Regisseurin und Drehbuchautorin Maggie Peren hat nämlich nichts weniger im Sinn als einen Teenie-Klamauk im Stil von «American Pie». Selbst Szenen wie das gemeinsame Orgasmus-Vortäusch-Training und der Unterricht im einhändigen BH-Ausziehen kommen deshalb angenehm unspektakulär daher, Zoten und derbe Spässe gibt es kaum.

Dafür lässt der Film seinen Schauspielern viel Raum. Zu Recht, denn vor allem bei Florian Lukas und Sebastian Bezzel macht das Zuschauen richtig Spass. Doch dort, wo der Raum für die Figuren zur versuchten Charakterstudie wird, wird es schnell zäh. Die simple Geschichte mag inkonsistente und stereotype Figuren erlauben, jedoch verumöglicht sie dann auch deren ernsthafte Analyse. «Frauenversteher» Frank und Macho Gy jedenfalls sind für eine ernsthafte Auseinandersetzung denkbar ungeeignet.

So fällt der Film schliesslich zwischen Stuhl und Bank: Klamauk-Komödie will er nicht sein und für eine tragikomische Charakterstudie sind die Figuren zu platt. Die Komödie hat deshalb ein paar Längen, ist aber allemal ein charmanter und amüsanter Film. [Andres Hutter]

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m&m's Michele: ich fand den Film gut....
m&m's Karin: Ein subtiler deutscher Film über vier altersmässig...
m&m's Katharina: Gute Jokes, gute Idee. Leider ein bisschen zu kurz...
m&m's Adrian: Super Schauspieler. Gute Story, schlechtes Drehbuc...
m&m's Tamara: Super Film und mal was anderes wie Hollywood. Für ...