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Beowulf - Filmkritik

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Aka Titel:Die Legende von Beowulf
Land (Jahr): USA (2007)
Genre:Adventure, Animation, Drama, Fantasy
Filmlänge:114min
Regie:Robert Zemeckis
Kinostart:15.11.2007
 21.11.2007 (Romandie)
 16.11.2007 (Tessin)

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Digitalisiertes Mittelalter

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Seit «Lord of the Rings» scheint Hollywood gefallen an Fantasy-Epen gefunden zu haben. Nun hat sich auch Regisseur Robert Zemeckis am populären Genre versucht: Sein «Beowulf» beruht auf dem gleichnamigen Heldenepos aus dem 8. Jahrhundert. Den Stoff dieses angelsächsischen Versgedichts hat er ziemlich frei und recht gelungen in einem computeranimierten Fantasy-Film umgesetzt, der in einigen Kinos auch als 3D-Film zu sehen ist.

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König Hrothgar hat ein Problem: Immer wenn er mit seinen Männern in der königlichen Festhalle ein Honigwein-Gelage veranstalten will, taucht das grässliche Monster Grendel auf und reisst sein Gefolge in Stücke. Der schwedische Held Beowulf hat von dieser Angelegenheit gehört und eilt dem König zu Hilfe. Er reist nach Dänemark, um den Dämon mitsamt seiner verführerischen und hinterhältigen Mutter zu töten.

Um aus dem 3000-zeiligen altenglischen Stabreimgedicht ein spannendes Fantasy-Drama zu machen, hat Robert Zemeckis die Story etwas aufgepeppt. Und auch technisch hat er einigen Aufwand betrieben: Wie schon zuvor in «The Polar Express» wurde die Technik des «Performance-Capturing» eingesetzt: Die Bewegungen der Schauspieler wurden mit Computern erfasst und dann auf die animierten Filmfiguren übertragen - etwa so, wie man das von Gollum in «Lord of the Rings» kennt. Leider sieht «Beowulf» meistens nicht ganz so gut aus. Auch wenn man ab und zu tatsächlich vergisst, dass man einen gänzlich am Computer gestalteten Film sieht, wirken einige Bewegungen hölzern und die Figuren sehen oftmals sehr künstlich aus.

Doch die Schauspieler, die den Figuren ihre Stimmen, Bewegungen und die Gesichtszüge geben, sind ausgezeichnet. Besonders Anthony Hopkins und John Malkovich machen das altmodische Englisch des Films zu einem Genuss. Und auch Angelina Jolie macht als Monster mit hochhackigen Füssen und Echsenschwanz buchstäblich eine ausgezeichnete Figur. Diesen Schauspielern ist es zu verdanken, dass die ernsthaften Dialoge trotz reichlich Pathos nie ins Lächerliche kippen.

Trotz seiner aufwändigen Technik und obwohl es an blutigen Kämpfen nicht mangelt, ist «Beowulf» nicht unbedingt zu der Materialschlacht geworden, wie man vielleicht befürchten könnte. Stattdessen nimmt Zemeckis immer wieder Tempo weg und lässt Raum für Dialoge. «Beowulf» ist packend und ohne übertriebenes Spektakel inszeniert und bleibt auch in den ruhigeren Momenten spannend. [Andres Hutter]

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m&m's Julian: Spannender Film und mal etwas anderes mit den Comp...
m&m's Daniel: Grendel hat mich schon ein Bisschen an Gollum erin...
m&m's Rebecca: Beowulf wurde sicherlich technisch genial gemacht,...
m&m's Marius: Beowulf scheint technisch tadellos gemacht zu sein...
m&m's Michele: ich fand den Film genügend....