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The Wild - Filmkritik

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Tierisches Déjà Vu

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Was ist bloss mit unseren computeranimierten Zootieren los? Schon wieder macht sich ein tierischer Haufen auf den Weg in die Wildnis. Und das ist nicht das einzige, das bei Disneys jüngstem Trickfilm bekannt vorkommt.

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Damit niemand die Idee hat, bei «The Wild» habe sich Disney an etwas wirklich Neues gewagt - bloss weil der Film nicht «The Wild 2: Even Wilder» oder «The Wild 3: Oh, Baby, Baby, It's a Wild World» heisst - sei gleich zu beginn die Story erzählt: Im New Yorker Zoo ärgert sich der Löwenjunge Ryan über das langweilige Leben hinter Gittern. Sein allein erziehender Vater Samson (im Original gesprochen von Kiefer Sutherland) will vom Ausbruch in die Wildnis aber nichts wissen, schliesslich bietet der Zoo allerlei Annehmlichkeiten - nächtliches Schildkröten-Curling inklusive.

Aber aufmüpfig ist die Jugend und eines Tages nimmt Ryan doch Reissaus. In einer Kiste lässt er sich nach Übersee verschiffen, um mit eigenen Augen die Wildnis zu sehen, von der sein Vater tausend und eine Geschichte erzählte. Nun ist es an Samson, seinem Ruf als König der Tiere gerecht zu werden. Zusammen mit seinen Freunden macht er sich auf die Suche nach dem Jungen. Und die Freunde sind erwartungsgemäss ein tierisch bunter Haufen: Benny das Eichhörnchen (James Belushi), der mürrische Koalabär Nigel (Eddie Izzard), die eher nicht so intelligente Schlange Larry (Richard Kind) und die Giraffendame Bridget (Janeane Garofalo). Später treffen sie William Shatner, das heisst: natürlich nicht wirklich den ehemaligen Captain der Enterprise, bloss ein fieses Gnu, dem Shatner seine Stimme leiht.

Zücken wir jetzt unser Übersichtsheft mit dem Titel «Computeranimierte Trickfilme 2003-2006». Ein Sohn, der gegen den Willen des übervorsichtigen Vaters die Welt erkundet? - Ein Häkchen hinter «Finding Nemo». Eine Bande von Zootieren, die plötzlich merkt, dass man «Wildnis» zu Recht nicht ohne «wild» schreiben kann? - Noch ein Häkchen, diesmal hinter «Madagascar. Man hätte den Film doch gleich »Finding Madacascar« nennen sollen, meinte deshalb ein US-Kritiker. Passend wäre es gewesen, denn kaum ein Element der »The Wild«-Storyline kann Originalität für sich in Anspruch nehmen. Sogar das in die Giraffe Bridget verliebte Eichhörnchen Benny erinnert vage an das Mammut aus »Ice Age 2", das sich für ein Opossum hält.

Nun spricht nichts dagegen, sich ein wenig «inspirieren» zu lassen. Schade nur, wenn das Resultat dann nicht einmal das Niveau der schwächeren Vorbilder hält. Spannend oder lustig ist hier wenig, letzteres ist vor allem im Hinblick auf den (mit US-Stars) prominent besetzten Stimmen-Cast enttäuschend. Und die Qualität der Animation? Die ist kaum spektakulär, aber bis hin zu den einzeln animierten Schnurrhaaren der Löwen technisch perfekt. Aber wer geht schon begeistert aus einem Film, nur weil sich da ein paar Schnurrhaare so schön bewegt haben? [Jürg Tschirren]

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m&m's Yannick: leider nur eine billige kopie von madacascar...
m&m's Tuvok: Die Handlung: SAMSON ist ein Löwe, er ist der S...
m&m's Gabi: also mein erster gedanke bei der vorschau war.. ej...
m&m's Lorena: Der Film ist eher für Kinder geeignet. Ich finde d...
m&m's J. Oliver: Na ja, nun kopiert Disney schon seinen Mittbewerbe...