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The Pink Panther - Filmkritik

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Aka Titel:Der rosarote Panther
Land (Jahr): USA (2006)
Genre:Adventure, Comedy, Crime
Filmlänge:93min
Regie:Shawn Levy
Kinostart:09.03.2006
 08.03.2006 (Romandie)
Drehbuch:Len Blum

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Tod eines Fussballtrainers

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Der Pink Panther kehrt zurück - und zwar pünktlich zur Weltmeisterschaft: Nach dem Halbfinale eines Fussballturniers zwischen Frankreich und China wird der Trainer der Bleus Opfer einer Giftpfeilattacke. Der übergrosse Diamantring mit dem klangvollen Namen Pink Panther, den der Coach an seinem Finger trug und stolz der Masse zeigte, verschwindet.

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Chefinspektor Dreyfus (Kevin Kline) hat die Ambition im siebten Anlauf mit der Ehrenmedaille für besondere Verdienste ausgezeichnet zu werden. Sein Plan sieht wie folgt aus: Er betraut den dämlichsten Gendarmen der Grande Nation mit der Aufklärung des Mordfalles, in der Hoffnung, dass dessen Ermittlungen im Sand verlaufen werden. Gleichzeitig setzt er ein Spezialistenteam auf den Fall an, um dann aus dem Nichts den Täter zu überführen und die Meriten einzustreichen. Dass die Wahl des Gendarmen dritter Klasse auf Jacques Clouseau (Steve Martin) fällt, versteht sich von selbst. Nun entwickelt sich in gewohnter «Pink-Panther»-Manier eine turbulente Slapstick-Komödie, in der Clouseau nicht nur Paris, sondern auch Manhattan auf den Kopf stellt.

Der neue «Pink Panther» ist weder ein Remake, noch ein Sequel der Pink-Panther-Filme, die Blake Edwards vor mehr als vierzig Jahren 1963 mit Peter Sellers als Inspektor Clouseau gestartet hat. Die Geschichte ist eigenständig und entstand nach einem Originaldrehbuch. Kenner der Blake-Edwards-Filme können sich einen Spass daraus machen die zahlreichen Zitate und Anspielungen der neuen Version herauszuschälen.

Die Hauptfiguren Clouseau, Dreyfus und Ponton wurden mit ihren wesentlichen Charakterzügen vom Vorbild übernommen und einer sanften «Renovation» unterzogen. Gleiches gilt für den Diamanten. War der Pink Panther ursprünglich Teil eines Colliers, so ist er neuerdings das Prunkstück eines Fingerringes.

Vor allem ist die Humorfrequenz deutlich höher. Die «physical comedy», die ihren Ursprung in der Stummfilmzeit hat, ist dominant. Doch die Schauspieler sind nicht auf den Mund gefallen, allen voran Steve Martin, der Sellers schräge Aussprache übernimmt und auf die Spitze treibt. Diese permanente Attacke auf das Zwerchfell bringt auch humorresistente Zuschauer irgendwann zum Lachen. Der Film setzt ebenso auf die Wirkung von running Gags wie auf die des Slapsticks und der Parodie. Hier sei der kurze Auftritt eines britischen Geheimagenten speziell erwähnt.

Der Vorspann lässt jedoch erahnen, dass der Film nicht den Charme der ersten Pink-Panther-Filme erreicht und eher an die späten Sequels anschliesst. Während die Animationsszenen mit dem rosaroten Panther auf der Höhe des Vorbildes sind, fallen die lieblos gestalteten Titelschriften deutlich ab. Ebenfalls nicht zu überzeugen vermag Hollywoods Annäherung an den Fussball. Die wenigen Szenen verraten das geringe Verständnis, das die Amerikaner für diese Sportart aufzubringen im Stande sind. Ein doppelfüssig geschossener Fallrückzieher des französischen Stars Bizu (Zizou lässt grüssen) bringt die Entscheidung, während das Publikum hauptsächlich mit La Ola beschäftigt ist. [Jörg Hüssy]

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