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The Lake House - Filmkritik

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Aka Titel:Das Haus am See
Land (Jahr): USA (2006)
Genre:Drama, Romance
Filmlänge:99min
Regie:Alejandro Agresti
Kinostart:06.07.2006
 26.07.2006 (Romandie)
Produktion:Doug Davison

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Briefromanze im Time-Tunnel

40

Ein Drehbuchautor soll einst zum legendären Regisseur Billy Wilder gesagt haben: «Ich habe eine Idee für eine wunderschöne Liebesgeschichte». Wilder's erste Frage war: «Was hält die beiden Liebenden voneinander fern?» Ganz im Sinne dieser Frage werden im gelungenen US-Remake des koreanischen Spielfilms «Il Mare» Sandra Bullock und Keanu Reeves durch einen zweijährigen Zeitunterschied voneinander getrennt.

Bildgalerie

Der Architekt Alex (Keanu Reeves) zieht in ein Haus am See, in welchem die Ärztin Sarah (Sandra Bullock) zuvor gelebt hat. Sarah hinterlässt Alex eine Abschiedsnotiz im Briefkasten, welche ihm gar kryptisch erscheint. Ein Briefwechsel via besagtem Kasten entsteht, in dessen Verlauf sich herausstellt, dass die beiden zwei Jahre getrennt voneinander leben. Ein kosmischer Jux, der den zwei eremitisch veranlagten Menschen die Möglichkeit bietet eine Seelenverwandtschaft zu entdecken. Den bitteren Nachgeschmack des zeitlichen Hindernisses versuchen Sarah und Alex mehrmals zu überbrücken, doch... nein, mehr soll hier nicht verraten werden. «The Lake House» funktioniert besser, je weniger man weiss und je mehr man sich fern der Logik den Emotionen hingeben kann.

Die Befürchtungen eines Trief -und Tränenspektakels zerstreut der Argentinier Alejandro Agresti mit einer sicherer Inszenierung und einer gelungenen Drehbuchadaption durch den Theaterautor David Auburn («Proof»), die dem haarsträubenden Plot viele reale und berührende Momente abgewinnt. Reeves und Bullock zwölf Jahre nach ihrem gemeinsamen Durchbruch in «Speed» spielen zu sehen, ist eine wahre Freude. Einige Falten mehr, die Gesichtszüge etwas kantiger und mehr Lebenserfahrung, tragen sie die Geschichte weit über den Charakter eines konzeptionellen Kuriosums hinaus.

Das Konstrukt der Story und das Konstrukt des Hauses am See gewinnen fortwährend an Leben je mehr Zeit man mit den Figuren verbringt. Hielt der faktische Plot von «Cold Mountain» oder «The Mexican» die jeweiligen Stars der Geschichte voneinander fern, schafft es Agresti, dank der surrealen Ausgangslage, seine Figuren visuell und auch physisch mehrmals zusammenzubringen. Was nicht nur das Spiel der Schauspieler auflockert, sondern auch nicht allzu sehr an den Nerven des Zuschauers zehrt.

Die Wirkung der Geschichte ist aufgrund der Prämisse völlig individuell. Wo die Logik beim einen Zuschauer überwiegt, mag die Ader eines anderen umso romantischer veranlagt sein. Handwerklich vereint «The Lake House» unverkennbar die Qualitäten zweier Stars, deren einstiger Appeal mit zunehmendem Alter noch mehrdimensionaler und faszinierender wird. Und so sehr man an der Plausibilität der Handlung zweifeln mag, die Chemie der Protagonisten und die Thematik der verpassten Chancen und das Timing der Liebe ist so real und ergreifend, wie man es sich von einer Hollywood-Romanze nur wünschen kann. [Serge Zehnder]

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m&m's Pascal: Ich persönlich finde die Geschichte sehr gut und a...
m&m's Reina: Ich habs auf DVD und jedes mal wenn ichs anschaue ...
m&m's Roger: zwar ne gute Idee, für mich aber garnicht umsetzba...
m&m's Yannick: ja lohnt sich ...
m&m's Maurizio: einfach ma wieder etwas was sich lohnt zu sehen im...