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Shaggy Dog - Filmkritik

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Aka Titel:Shaggy Dog
Land (Jahr): USA (2006)
Genre:Adventure, Comedy, Fantasy
Filmlänge:98min
Regie:Brian Robbins
Kinostart:01.06.2006
 24.05.2006 (Romandie)
Kamera:Gabriel Beristain

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Auf den Hund gekommen

30

Nach «Freaky Friday» und «Herbie: Fully Loaded» rückt ein weiteres, auf Hochglanz gewienertes Remake aus dem Hause Disney nach. Das Original nennt sich diesmal «Zotti, das Urviech» und stammt aus dem Jahre 1976. Wie üblich täuscht weder das zeitgemässe Setting noch die politisch korrekte Story darüber hinweg, dass Disneys liebstes Familienmodell irgendwo in den 50er Jahren hängen geblieben ist.

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Aber vielleicht ist es um die Fortschrittlichkeit des recycelten Entertainment-Klassikers gar nicht mal so schlecht bestellt, schliesslich wird gleich zweimal hintereinander und dazu noch aus Kindermund das schlimme S-Wort (Scheidung!) genannt. Dafür liegen natürlich gute Gründe vor, denn die weisse und vierköpfige Mittelschichtfamilie Douglas droht an Papa Daves (Tim Allen) anschwellender Karrieregeilheit demnächst auseinander zu brechen. Der Star-Anwalt interessiert sich nämlich nur noch für die Anliegen seines neuen Mandanten, den skrupellosen Dr. Kozak (Robert Downey Jr.). Der ist Chef eines Pharmakonzern und doktert im geheimen Forschungslabor mittels Gentechnik an allerlei putzigem Kleingetier herum.

Eines seiner bedauernswerten Opfer ist zum Beispiel Shaggy (Coal), ein dreihundertjähriger Bearded Collie und der eigentliche Protagonist des Films. Shaggy stammt aus Tibet und ist für sein Alter nicht nur herrlich flauschig und stubenrein wie ein Stofftier, sondern auch wahnsinnig lieb und von vorbildlicher Intelligenz. Und weil dieser Film einem Bildungsroman nicht ganz unähnlich ist, wird Dave Douglas von eben diesem überalterten Tier gebissen und mit einem streng geheimen und genmanipulierten Serum infiziert, welches ihn in regelmässigen Abständen zum Hund mutieren lässt. Natürlich wandelt er sich dank der ungewohnten Haustier-Perspektive nicht nur zu einem besseren Vater und Ehemann, sondern auch gleich noch zum beherzten Aktivisten gegen Tierversuche, Gentechnik und grosskotzige Konzern-Bosse.

Die Tatsache, dass sich die Story im höchst konventionellen Rahmen einer beruhigend vorhersehbaren Dramaturgie entwickelt und die Charaktere ganz offensichtlich aus dem unvermeidlichen Stereotypen-Kabinett der Familienkomödie zusammengeklaubt worden sind, wird das junge Zielgruppen-Publikum wohl kaum stören. Ganz im Gegenteil, die narrative Überschaubarkeit, gepaart mit einer wohldosierten Menge an arglosen Slapstick-Nummern wird bei kleinen und grossen Kindern mit Sicherheit gut ankommen. Etwa dann, wenn sich Papa Dave, gnadenlos von tierischen Instinkten getrieben, auf der Herrentoilette nach Hundeart erleichtert. Oder im Anzug und auf allen Vieren der verschreckten Nachbarskatze nachstellt.

Die Liste liesse sich nicht nur endlos erweitern, sondern weist vor allem auch Amerikas Lieblingskomödianten Tim Allen als Hauptattraktion des Films aus. Seine beiden Mitstreiter, der «Sex and the City»-Star Kristin Davis und Hollywoods Dauersorgenkind Robert Downey Jr. sehen zwar doppelt so gut aus wie Allen, bieten aber nur halb so viel Schauwert. [Cindy Hertach]

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m&m's Tuvok: Infos zum Film, Hintergrund, und meine Meinung: ...
m&m's Heimir: Ziemlich lustiger film. er isch scho ziemlech lusc...