Night at the Museum USA 2006 – 105min.

Night at the Museum

Filmkritik

Naturhysterisch

Filmkritik: Jürg Tschirren

Ben Stiller arbeitet als Nachtwächter im Naturhistorischen Museum - "Where everything comes to life", wie die amerikanische Tagline so schön meint. Ein Film mit viel Computeranimationen und Spass für Jung und Alt.

Was Ben Stillers Larry Daley in "Night at the Museum" für ein Typ ist, weiss man nach ungefähr einer Minute: Abteilung "Loser", Unterabteilung "Sympathischer Loser". Einer, der zwar das Herz auf dem rechten Fleck hat, aber ansonsten nicht viel auf die Reihe bekommt. Als Larry einen Nachtwächter-Job im New Yorker Naturhistorischen Museum annimmt, rechnet er mit wenig Aufregung - bis ihn das Skelett eines Tyrannosauriers durch die Museumshallen jagt, Attila der Hunnenkönig seinen Kopf fordert, und auch die Löwen aus der Afrika-Halle mächtig Hunger bekommen.

Richtig, in diesem Museum erfüllt sich der Traum jedes Erlebnispädagogen: Die Ausstellungsgegenstände erwachen zum Leben. Schuld daran ist die Grabinschrift eines Pharaos, dessen Mumie zu den Ausstellungsgegenständen gehört. Der Hokus Pokus sorgt auch dafür, dass alle Exponate zu Staub zerfallen, die sich nach Sonnenaufgang ausserhalb der Museumsmauern befinden. Kein Zuckerschlecken für Larry, der nun eine Horde Neandertaler von Manhattans Strassen fernhalten muss, ausserdem Teddy Roosevelt (Robin Williams) mit einer schönen Squaw verkuppelt, einen Streit zwischen altrömischen und Wildwest-Dioramafiguren schlichtet und nebenbei dafür zu sorgen hat, dass am nächsten Morgen im Museum noch ein Stein auf dem anderen steht.

Die Story beginnt ein wenig zäh und droht selbst auseinander zu fallen, nachdem sie einmal die Schranken des Museums verlassen hat. Aber mit viel Slapstick, einem liebevoll gestalteten Set-Design und haufenweise Cameos (Owen Wilson, Steve Coogan, Ricky Gervais, um nur ein paar zu nennen) gelingt Regisseur Shawn Levy doch ein im besten Sinn "leichtes" Weihnachtsabenteuer. Man konnte ob der Schwemme von computeranimierten Familienfilmen fast vergessen, dass auch Geschichten mit echten Schauspielern Kinder und Erwachsene gleichsam zum Lachen bringen. "Night at the Museum" ist eine davon - obschon auch hier viel Tricktechnik aus dem Computer am Werk ist.

08.03.2007

3

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Kommentare

Ernst

Ernst

abklatsch von verschiedensten filmen, zum beispiel jumanji, gullivers reisen und anderen fantasy filmen und auch von einem kürzlich gesehenen western.
ben stiller macht mit seiner ausstrahlung einiges wieder wett. gut ist die filmmusik, der film lebt von ihr.
ohne sie wäre der film sehr öde.

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Night at the Museum 2
movie world filip

movie world filip

jumanji habe ich noch geliebt aber diese film finde ich nicht so gut... das zweite teil habe ich dann wieder charmanter gefunden

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Night at the Museum 3
Patrik

Patrik

als ihn im kino schauen ging, fand den film super. ich habe ihn jetzt bestimmt schon 3mal gesehen. ich finde ihn gut. aber am witztigsten sind die kleinen menschen, die sich immer bekämpfen. einer der am besten gemachten gags fand ich, als das spielzeugauto über einen hügel flog und einen Atompilz hervorruf. es sah ziemlich lustig aus. man sah nur den hügel von vorne und ein hinten am hügel aufsteigender mini-Atompilz. sonst fand ich es auch sehr spannend weil ich noch nie ein film in der art idee gesehen habe. Sehr guter Film. Supeer!

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Night at the Museum 5

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