My Super Ex-Girlfriend
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Filmkritik

Superheldin am Rande des Nervenzusammenbruchs

Eigentlich hat es erstaunlich lange gedauert, doch nun ist es soweit: Nach unzähligen mehr oder weniger geglückten Superheldenfilmen, gibt es jetzt auch eine Komödie mit superheldischem Personal.

G-Girl heisst die Superheldin und kann so ziemlich alles, was Superman auch kann. Im Gegensatz zum Mann aus Stahl sieht sie aber auch noch gut aus, richtig gut, denn verkörpert wird sie von niemand geringerem als Uma Thurman. Leider hat die Sache einen Haken: G-Girl kämpft zwar gegen das Böse, rettet Menschen aus Feuersbrünsten und tut auch sonst all das, was man von Superhelden erwartet, daneben ist sie aber hochneurotisch und vor allem unglaublich eifersüchtig.

Nach anfänglichem Liebesglück und -akt hoch über den Wolken muss G-Girls neuer Freund Matt Saunders (Luke Wilson) auch mit ihren weniger heldenhaften Eigenschaften Bekanntschaft machen, und schnell wird ihm klar: diese Frau ist verrückt und beziehungsunfähig, und eigentlich liebt er ohnehin seine Bürokollegin Hannah (Anna Faris). Doch wer G-Girl den Laufpass gibt, muss auf das Schlimmste gefasst sein.

Beziehungsprobleme gehören bei Superhelden der geheimen Identität wegen zum Berufsrisiko; die Idee, auf dieser Basis eine Komödie zu drehen, hat also durchaus etwas. Allerdings geht es ein bisschen lange, bis Drehbuchautor Don Payne dort ankommt, wo er hin will und wos auch wirklich lustig wird: bei G-Girls Rachefeldzug. Manche Szenen - etwa wenn Matt mit einem ausgewachsenen Haifisch beworfen wird - sind rasend komisch, andere dagegen eher lau. Regisseur Ivan Reitman, verantwortlich für Filme wie «Ghostbusters» und «Kindergarten Cop» ist ohnehin nicht unbedingt für feinen Humor bekannt; auch sein jüngster Film ist allzu oft verklemmt anzüglich und reizt witzige Einfälle wie die wohnungserschütterende Liebesnacht über Gebühr aus.

Dass «My Super Ex-Girlfried» nur stellenweise so witzig ist, wie er sein könnte, liegt aber auch an Wilson, der zur Kategorie der ziemlich unlustigen Komiker zählt und bei dem man sich von Anfang an fragt, was eine Frau wie G-Girl bloss an ihm finden könnte. Thurman dagegen stellt nach dem ansonsten eher enttäuschenden «The Producers» einmal mehr unter Beweis, dass sie echtes komisches Talent besitzt. Ihren Partner spielt sie locker an die Wand, einen ebenbürtigen Gegenspieler findet sie dagegen in Superbösewicht Professor Bedlam - wunderbar eitel verkörpert von Eddie Izzard.

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Mein Kommentar
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17 Kommentare
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Ich habe mich mehr erwartet. War alles voraussehbar ausser den Hai durchs Fenster: -)
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Elena

fun movie ohne ansprüche. fun movie ohne weitere und auch wirklich ohne weitere ansprüche.
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Tuvok

Endlich ne Alte als Superheldin - Teil 1 der Filmkritik. Handlung: MATT SAUNDERS (Luke Wilson) ist solo, er lebt in New York, arbeitet in einem Architekturbüro, hat eine Chefin die ihn dauernd verk...
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Jana

oh gott! horror..!
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Benjamin

Naja. Also ich muss sagen er ist nicht wirklich so überzeugend wie er hätte sein können!!! Man hätte den film ein bisschen spannender drehen!!
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Melanie

naja.... hab schon schlechtere filme gesehen. ein paar lustige szenen, aber insgesamt eine schlechte komödie.
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Zeynep Super-Scheiss!. Sorry um den Ausdruck... aber sanfter konnte ich's nicht ausdrücken... Ich schliesse mich Julia an... Das ganze ist einfach geistlos, spannungslos, gehirnlos, konzeptlos... Ich will me...
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Julia

Super-Flop!. Leute, vorweg sei gleich gesagt: Super Titel, Super Flop! Mir hat der Streifen gar nicht gefallen. Zwischen den Hauptdarstellern harmonisierte oder knisterte es kein bisschen, die Story i...
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Sascha

Sehr Enttäuschend!. Der Film dringt nie wirklich Publikum durch. Der Humor ist so schlecht dass es weh tut. Mann regt sich sogar mehr über die schlechten Witze auf als über die schlechte Schauspieleri...
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J. Oliver

Herrliche. Tja, was wenn die Heldin ihren Freund beschüzt und nicht umgekehrt! In dieser herrlichen "Superhelden Parodie" stimmt beinahe alles! Augenzwinkernd wird hier mit den klisches der Superheld...
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17 Kommentare

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