Monster House - Filmkritik
| Land (Jahr): | USA (2006) |
| Genre: | Adventure, Animation, Drama, Horror |
| Filmlänge: | 91min |
| Regie: | Gil Kenan |
| Kinostart: | 24.08.2006 |
| 23.08.2006 (Romandie) | |
| Drehbuch: | Dan Harmon |
Haus des Schreckens
Jeder kennt sie aus seiner Kindheit, die bösen Nachbarn, die einem jedes lautstarke Spiel missgönnen, deren Rasen man nur unter Todesgefahr betreten kann, und die in ihren finsteren Gemäuern wahrscheinlich kleine Kinder verspeisen. Ein solcher Nachbar - oder vielmehr: ein solches Haus - steht im Mittelpunkt von «Monster House».
Es ist der Tag vor Halloween und DJ ist von Sorgen geplagt: Die Eltern sind weg, und er in der Obhut der nicht sonderlich fürsorglichen Babysitterin Zee. Und dann sind da noch diese seltsamen Veränderungen: Freund Chowder schwärmt zwar schon den ganzen Tag von den Süssigkeiten, die es am Abend geben wird, doch DJ ist an alledem auf einmal nicht mehr so recht interessiert - ist das etwa die vielbeschworene Pubertät? Aber das alles wird zur Nebensache, als der unheimliche Nachbar Nebbercracker bei einer wagemutigen Basketballrettungsaktion DJs einen Kollaps erleidet. Und mit Nebbercrackers mysteriösem Haus stimmt definitiv etwas nicht, oder ist es etwa normal, dass man von einem Gebäude fast gefressen wird?
Ursprünglich war «Monster House» als normaler Spielfilm mit realen Schauspielern geplant gewesen, doch das gefrässige Haus, das im Verlauf des Films noch grosse Beweglichkeit an den Tag legt, verunmöglichte dieses Vorhaben. Stattdessen griff man zu dem bereits in «The Polar Express» erprobten Motion-Capture-Verfahren: Die Bewegungen realer Schauspieler wurden aufgezeichnet und anschliessend digital überarbeitet und verfremdet, das Ergebnis ist eine Mischform aus Real- und Animationsfilm. Im Falle von «Monster House» wählte man einen stark stilisierten Look, so dass der Film eher an rein computeranimierte Filme wie die Werke aus dem Hause Pixar erinnert.
«Monster House» bietet vor allem in der ersten Hälfte neben einigen Gruselmomenten viel unbeschwerten, kindgerechten Spass, was - wie so oft in Animationsfilmen - in erster Linie an den liebenswert-witzigen Figuren liegt, deren Zusammenspiel für die meisten Lacher sorgt. Die eigentliche Geschichte dagegen trägt nicht allzu weit; neben der Grundidee vom lebenden Haus hat der Film wenig Originelles zu bieten. Und im letzten Drittel verlässt man sich zu sehr auf den Schauwert des aus den Fugen geratenen Spukanwesens und verliert die Gags ein wenig aus den Augen. Da sind die urmenschlichen Probleme der Figuren um einiges witziger, etwa wenn die kesse Jenny auftaucht und DJ und Chowder endgültig klar wird, dass es im Leben interessantere Dinge als Süssigkeiten gibt. [Simon Spiegel]
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Patrick: Nichts für Kinder unter 12 jahren alle andern werd... |
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Tuvok: Die Handlung: NEBBERCRACKER ist alt, er hasst K... |
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Dani: schön gruselig und richtig fein animiert. So präse... |

