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Flushed Away - Filmkritik

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Aka Titel:Flutsch und weg
Land (Jahr): Grossbritannien, USA (2006)
Genre:Animation, Comedy
Filmlänge:86min
Regie:David Bowers
 Sam Fell
Kinostart:07.12.2006
 29.11.2006 (Romandie)

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Von Ratten und Kröten

30

Nicht halb so charmant wie Aardmans «Wallace %26 Gromit», dafür ähnlich witzig und übermütig wie Dreamworks Grosserfolg «Shrek» kommt die neueste Zusammenarbeit der beiden ungleichen Produktionsfirmen daher. Trotz der leider allzu offensichtlichen CGI-Sterilität und einer etwas flachen Story fühlt man sich nach 84 Minuten gefakter Knetfiguren-Animation recht passabel unterhalten.

Bildgalerie

Roddy ist keine gewöhnliche Ratte. Er logiert in Londons vornehmsten Stadtteil Kensington, untergebracht im goldenen Designerkäfig eines Nobel-Appartements, und bringt den Tag als Luxushaustier - mehr und minder gelangweilt - mit allerlei Upperclass-Freizeitbeschäftigung zu. Eines Tages jedoch gerät Roddy (Hugh Jackman), dank dem böswilligen Zutun eines ungebetenen und ziemlich schmutzigen Gast aus der Wasserleitung, unversehens in die Londoner Kanalisation. In jenen trüben Untiefen liegt Ratropolis, eine Art Parallelwelt, die von Ratten bevölkert und von der grössenwahnsinnigen Kröte The Toad (Ian McKellen) beherrscht wird. Schon bald macht Roddy während seines verzweifelten Versuchs, wieder an die Erdoberfläche zu gelangen, mit Rita (Kate Winslet), einem draufgängerischen Rattenmädchen aus der Arbeiterklasse, Bekanntschaft und hilft ihr, einen wertvollen Diamanten vor dem irren, aber mächtigen Kröterich zu verstecken. Während diesem rasanten Abenteuer, in welchem das ungleiche Paar von Toads Häscher, dem Spezialagenten Le Frog (Jean Reno) verfolgt wird, lernt der verwöhnte Eigenbrötler Roddy, dass Freundschaft und Solidarität weitaus wichtiger sind als goldene Wasserhahnen und Kaschmir-Bettwäsche.

Die Idee ist so einfach wie bestechend: Man nehme den kauzigen und masslos verspielten Einfallsreichtum einer Aardman-Produktion, packt dessen Plastilin-Ästhetik inklusive Fingerabdrücke in die praktisch unendlichen Möglichkeiten der 3D-Computergrafik, und - Zack! - ist die ganze Knetanimation revolutioniert. Wasser, aufwändige Kulissen und massenhaft Statisten im Claymation-Look - alles kein Problem mehr.

Kein Wunder also, dass David Bowers und Sam Fell, die Macher von «Flushed Away», es sich nicht verkneifen konnten, sämtliche sich bietenden technische Möglichkeiten entsprechend exzessiv auszuschöpfen. Dementsprechend knallig und spektakulär auch das Ergebnis, welches primär die Strategie verfolgt, bis anhin nicht oder nur schwer Machbares endlich bequem per Computerberechnungen zu visualisieren.

Dabei verloren ging leider der für Stop-Motion-Produktionen charakteristische handgestrickte Charme sowie auch die aus einer technischen Beschränkung entspringende Kreativität, welche die schrullige Welt von «Wallace & Gromit» so unwiderstehlich machen. Was bleibt, ist die nette Liebesgeschichte zwischen der Arbeiterratte Rita und dem Upperclass-Yuppie Roddy und ein - durch die übliche Dramaturgie einer Verfolgungsjagd motiviertes - optisches Action-Spektakel, das immer wieder Gelegenheit bietet, sich über den ironischen und versiert getimten Humor zu amüsieren.

[Cindy Hertach]

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m&m's Tuvok: Handlung: In Roddys extravagantem Heim ist all...
m&m's Frank: Ein Film nicht nur für Kinder, speziell 2. Hälfte ...
m&m's Miriam: Was mir besonders gefallen an diesem Animationsfil...
m&m's zuckerwättli: nach den ersten 10 minuten dachte ich schon: "argh...
m&m's Marcus: Also, die Story ist gut und wird amüsant rübergebr...