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Aka Titel:Die Chroniken von Narnia
Land (Jahr): USA (2005)
Genre:Action, Adventure, Drama, Fantasy
Filmlänge:125min
Regie:Andrew Adamson
Kinostart:07.12.2005
 21.12.2005 (Romandie)
Drehbuch:Ann Peacock

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Ein besonders grosser Wandschrank

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Es war nur eine Frage der Zeit und des tricktechnischen Fortschritts, bis C.S. Lewis' Fantasy-Abenteuer «The Chronicles of Narnia» ihren Weg ins Kino finden. Die Disney Studios haben aus «The Lion, the Witch and the Wardrobe» eine 150 Millionen Dollar Produktion gemacht - die viel vom Charme der Kinderbuchklassiker übernehmen konnte.

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England, zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Deutsche Kampfflugzeuge fliegen dicht an dicht über London, Sirenen heulen, Bomben explodieren. Wer kann, flüchtet aufs Land, wie Peter, Edmund, Susan und Lucy, die Kinder der Familie Pevensie. Im herrschaftlichen Anwesen eines alten Professors finden sie Zuflucht - und einen grossen Wandschrank, der sich als Tür zu einer geheimnisvollen Welt erweist. Durch den Schrank findet erst Lucy, die Jüngste, ihren Weg nach Narnia, nach ihr die anderen Geschwister.

Doch auch in Narnia herrscht Krieg. Seit die Weisse Hexe die Herrschaft übernommen hat, ist das Land in ewigen Winter gehüllt. Faune, Zwerge, Zentauren, Minotauren und sprechende Tiere kämpfen nun auf der Seite des Bösen - oder scharen sich hinter den Löwen Aslan, den rechtmässigen Herrscher von Narnia. Und mit der Ankunft der vier Pevensies scheint sich eine uralte Prophezeiung zu erfüllen, die Aslans Rückkehr, eine grosse Schlacht und den Triumph des Guten voraussagt.

Es ist fast ironisch, wenn Kinoplakate «The Chronicles of Narnia» mit dem Zusatz «Nur im Kino» bewerben. Denn trotz einem Budget von geschätzten 150 Millionen Dollar könnte die aufwändigste Disney-Produktion aller Zeiten auch als einer dieser vorweihnachtlichen Fantasy-Mehrteiler im Fernsehen laufen. An den Spektakel-Richtwert von «The Lord of the Rings» kann «Narnia» nicht heranreichen. Der Vergleich ist allein aus ökonomischen Gründen berechtigt. Der Dezember-Markt, der für «Gut gegen Böse»-Märchen mit möglichst heilsgeschichtlichem Unterton prädestiniert scheint, wurde die letzten Jahre erfolgreich von Peter Jackson beackert; «Narnia» tritt hier die unmittelbare Nachfolge an.

Im Gegensatz zum Übervater bleibt Andrew Adamsons («Shrek») Film aber seltsam schal; der Funke will nicht richtig überspringen. An den eindrucksvollen Special Effects mag das kaum liegen, eher an der (im deutschen Sprachraum wenig bekannten) Geschichte selbst. Die vier Pevensie Kinder bieten als Helden nur Jugendlichen Identifikationspotential und in manchen Momenten wird mit Pathos so dick aufgetragen, dass noch dem gewilltesten Eskapisten das Staunen vergeht.

Doch nicht alles ist schlecht im Lande Narnia: Adamson, von dem viele eine Amerikanisierung (was heute auch immer Banalisierung bedeuten soll) des Stoffes befürchteten, kann viel vom Charme der Buchvorlage auf die Leinwand bringen. Eine Szene bleibt besonders in Erinnerung: Als die kleine Lucy Pevensie (Georgie Henley) zum ersten Mal aus dem Wandschrank in die verzauberte Winterlandschaft von Narnia stolpert, sieht sie den Faum Mr. Tumnus (James McAvoy, der neben Henley und Tilda Swinton als Weisse Hexe die eindrücklichste Darstellerleistung bringt) mit Geschenken beladen durch den Schnee stapfen. Als die beiden aufeinandertreffen, das Mädchen mit vor Staunen weit aufgerissenen Augen, der Faun ängstlich, frierend und mit einem Schal um den Hals, in dem Moment ist tatsächlich so etwas wie Magie auf der Leinwand zu spüren. [Jürg Tschirren]

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m&m's Arieh: mega geiler Film hab auch die bücher gelesen...
m&m's Yannick: dieser film ist ein film zum träumen totl gut und ...
m&m's David P. Oesch: Die Chroniken von Narnia - Der König von Narnia ...
m&m's Raphael: In der Extendend DVD sieht man die harmonische Zus...
m&m's David P. Oesch: Auch ich habe mir den Film angesehen und muss sage...