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King Kong - Filmkritik

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Liebe, Tod, eine schöne Frau und ein acht Meter grosser Affe - Peter Jackson zeigt mit einem über drei Stunden langen Achterbahnritt, was Spektakel-Kino heute können muss.

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Zuerst haben wir es hier natürlich mit einem Film über einen besonders grossen Affen zu tun. Einem aufwändig animierten obendrein, der Grimassen schneidet, gegen Saurier kämpft, sein Herz an eine Frau verliert und zuletzt tot vom Empire State Building fällt. Man darf das Ende getrost verraten, denn Peter Jacksons «King Kong» folgt in groben Zügen dem Original der RKO Studios von 1933. Er übernimmt sogar dessen berühmten Schlusssatz «Oh, no, it wasn't the airplanes. It was beauty killed the beast.»

Daneben ist «King Kong» aber auch ein Film über das Showbusiness geworden. Allerdings keine romantische Ode an die Kunst der Schauspielerei und keine tiefsinnige Meditation über das Filmemachen. Jackson widmet sich einem anderen Aspekt des Gewerbes: Dem maximal möglichen Spektakel. Mag die Schiffsbesatzung immer weiter in den Dschungel von Skull Island vorstossen, weil sie - frei nach Joseph Conrad - das Herz der Finsternis sucht, der von Jack Black gespielte Regisseur Carl Denham tut es, weil er seinem Publikum einen riesigen Gorilla zeigen will. Der Wille zum grösstmöglichen Affen prägt auch Peter Jacksons Schaffen, der mit der «Lord of the Rings»-Trilogie dem Kino als Überwältigungsapparat einen Höhepunkt setzte.

Kein Wunder ist nun allenthalben zu lesen, die Neuverfilmung von «King Kong» sei seit langem ein Traum das Neuseeländers gewesen, der Film sein bisher persönlichstes Werk. Jackson ist ein moderner Carl Denham - und er ist ein würdiger Nachfolger. Schon die erste Szene in «King Kong» ist beeindruckend, wenn dank digitaler Technik das New York der Grossen Depression wieder aufersteht. Im Dschungel der Grossstadt entdeckt Denham die schöne Ann Darrows (Naomi Watts) und lotst sie mit dem Rest seiner Filmcrew (darunter Adrien Brody als Drehbuchschreiber) auf einem abgetakelten Kutter nach Skull Island.

Was auf diese Eröffnung folgt ist computeranimiertes, atemberaubendes Affentheater. «Mehr ist mehr» gilt als Motto. Etwa wenn drei Tyrannosaurier gleichzeitig gegen King Kong kämpfen oder sich in einer ans Groteske grenzenden Szene immer neue Heerscharen von immer ekligeren Rieseninsekten auf die Helden stürzen. Bei all dem zeigt sich Jacksons auf der Höhe seines Talents und kombiniert spielend Actionsequenzen mit Charakterentwicklung und Dialogen, die nie albern wirken.

Eine milde Enttäuschung ist lediglich das in New York spielende letzte Drittel des Films, das nach dem fulminanten Showdown auf der Insel nur mehr Antiklimax sein kann. Doch spätestens am Ende, wenn die Schöne und das Biest sich auf der Spitze des Wolkenkratzers Adieu sagen, wird wieder klar, weshalb Jackson diesen Film drehen wollte, seit er das Original als kleiner Junge im neuseeländischen Fernsehen sah: Weil es eine tierisch schöne Liebesgeschichte ist. [Jürg Tschirren]

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m&m's Adrian: Noch nicht lange ist es her, als Peter Jackson sei...
m&m's Dominic: Kein Herr der Ringe hat mich so gefesselt wie dies...
m&m's David P. Oesch: ...
m&m's David P. Oesch: Also ich fand King Kong auch grandios.. ein Klasse...
m&m's Christoph: Sonst mag ich eigentlich Remakes überhaupt nicht, ...