A Lot Like Love
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Filmkritik

Gelegenheiten machen Liebe

In der romantischen Komödie «A Lot Like Love» schäkern Amanda Peet und Ashton Kutcher als verhinderte Liebende, die zwar alle Gemeinsamkeiten haben, ums Verrecken aber nicht in die gute alte «Zweierkiste» passen wollen.

Im sogenannt «richtigen» Leben scheinen sie uns überflüssig wie ein Kropf mit Badekappe, im Kino hingegen sind sie nicht weniger als das A und O des romantischen Filmes: die Ungewissheit, ob zwei Menschen zusammenfinden, sowie die mannigfaltigen Verzögerungen, bis es denn soweit ist, endlich und erlösend. Dass «Harry und Sally» sich im gleichnamigen Film zwar mal um mal treffen, aber geschlagene zwölf (Film-)Jahre brauchen, sich ihre Liebe einzugestehen, ist nicht etwa Grund zur Langeweile, sondern ganz im Gegenteil zum Amüsement. Schliesslich beschert uns das Paar wider Willen pointierte Dialoge um das Wesen der Paarbeziehung - sowie einen legendären Pseudo-Orgasmus in einem gut besuchten Restaurant.

Auf den Vergleich mit «When Harry Met Sally» (Originaltitel) legt «A Lot Like Love» es an, der neue Film von «Calendar Girls»-Regisseur Nigel Cole, was sich als reichlich übermütig erweist. Zur Neuauflage des modernen Klassikers für eine jüngere Generation fehlt dieser romantischen Komödie mit Ashton Kutcher (seines Zeichens Obermacker der MTV-Show «Punk'd») und Amanda PeetMelinda and Melinda») weit mehr als bloss ein vorgetäuschter Höhepunkt.

Die Anlage des Geschichte ist in groben Zügen dieselbe wie bei «When Harry Met Sally»: Nachdem Emily (Peet) im Flugzeugklo mit Oliver (Kutcher) «Bekanntschaft» gemacht hat, verlieren sich die beiden aus den Augen, doch ihre Wege kreuzen sich in unregelmässigen Zeitabständen mal mehr, mal weniger gewollt wieder. Während Oliver mit einer Website für Kinderwindeln abkassiert, mausert Emily sich zur Fotografin - beider Liebesleben ist jedoch mit Niederschlägen gespickt. So ergibt es sich, dass beide immer mal wieder die Nähe des anderen suchen - doch das Timing will und will nicht mitspielen. Ob Amor je ein Einsehen hat?

Am Hauptdarstellerpaar liegts nicht, dass «A Lot Like Love» keinerlei bleibenden Eindruck hinterlässt. Amanda Peet und Demi Moores «Boy Toy» Ashton Kutcher lassen sich mit ihrer gewinnenden Albernheit, die sich beispielsweise in rüden Streichen in einem (natürlich!) Restaurant äussert, nämlich durchaus als glückliches Paar vorstellen. Gegen das Fehlen von allem, was über schiere, gut gelaunte Oberflächlichkeit hinausgeht, kämen die zwar attraktiven Youngsters jedoch nicht mal an, wenn die Rollen ihnen tatsächlich etwas Schauspielkunst abnötigten.

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3 Kommentare
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Nadja

gute Laune, Spass und Zucker. Der Film überzeugt, ist süss, aufregend und immer wieder witzig und spritzig. Ich finde es weder gestelzt noch inszeniert, sondern die beiden mögen sich einfach, haben Sp...
mehr
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Patricia

Super Film, habe ihn in der Vorpremiere im HB Zürich gesehen.
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Nora

A lot like love. Habe den Film als Vorpremiere im Kino am HB in Zürich gesehen. Super romantische, lustige, rührende und zum Teil auch traurige Geschichte. Toll gespielt. Wahrscheinlich eher ein Fraue...

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