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Mean Girls - Filmkritik

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Gerüchte und Gemeinheiten

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Die Schuljahre bleiben nicht bei allen als angenehme Zeit in Erinnerung. Pupertierende Menschen können nämlich ganz schön gemein sein. Die Teenager-Komödie «Mean Girls» dient hierzu als vergnügliches Anschauungsbeispiel.

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Während Jungs im Teenageralter hauptsächlich dämlich und ein wenig nervtötend sind, sind die Mädchen im gleichen Alter geradezu grausam. Ihre Machtspiele und Intrigen um Aufmerksamkeit und Achtung grenzen nicht selten an Sadismus. Das muss auch Cady (Lindsay Lohan, «Freaky Friday») nach ihren ersten paar Schulwochen feststellen. Der Wohnortswechsel ihrer Eltern von Afrika in die USA stellt für die Siebzehnjährige einen Wechsel von einer Wildnis in eine andere dar. Bis anhin genoss sie die Vorzüge des Heimunterrichts ihrer Eltern, doch zur besseren «Sozialisierung» soll sie sich nun in den Alltag einer High School eingliedern.

Dort bekundet sie zwar keine Mühe mit dem Schulstoff, doch die Sozialstrukturen durchschaut sie nur langsam. Königin der Schule ist Regina George (Rachel McAdams, «The Notebook»), die zwei ergebene Schönheiten an ihrer Seite hat. Von den restlichen Schülern wird sie wegen ihrer Hinterlistigkeit gehasst. Die übrigen Schüler bilden ebenfalls kleine, exklusive Grüppchen, wie etwa das Grufti-Mädchen Janis mit ihrem schwulen Freund Damian. Gemeinsam mit Cady hecken diese beiden einen Plan aus, um die intrigierenden Schönheiten zu zerstören. Doch Cady wird von der Gruppe nicht nur freundlichst aufgenommen, sie wird geradezu assimiliert.

Dreh- und Angelpunkt dieser frechen und durchwegs bissigen Teenager-Komödie ist Lindsay Lohan. Mit ihren Erfolgen in «Freaky Friday» und nun in «Mean Girls» etabliert sie sich langsam als aufstrebender Jung-Star. Auch eine überzeugende Darbietung gibts zudem von der Drehbuchautorin Tina Fey in der Rolle der Lehrerin zu sehen. Fey, ein Mitglied von «Saturday Night Live», fand ihre Inspiration für das treffende Drehbuch nicht etwa in einem Roman oder ihren eigenen Erfahrungen als Schülerin, sondern in einem Selbsthilfebuch für gestresste Mütter. Rosalind Wiseman erklärt in ihrem Buch «Queen Bees and Wannabes» (Königsbienen und Möchtegerne) den Eltern wie ihre Töchter Cliquen, Tratsch, Liebschaften und andere Teenager-Probleme überleben.

So erfasst der Film die Realitäten an einer High School ziemlich exakt. Beispielhaft stellt er die hässlichen Aspekte von Gerüchten und Eifersüchteleien in einer geschlossenen Gesellschaft und ihre zerstörerische Folgen dar. Einzig das Ende ist einigermassen illusorisch. Doch ein wenig Tagträumerei muss ja erlaubt sein. [Thomas Hunziker]

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m&m's Adrian: Wer meint Mädchenfilme sollen nicht lustig sein, d...
m&m's Ninja: Diesen Film mag ich total. Es gibt viele lustige D...
m&m's Thomas: Der Film ist ziemlich unterhaltsam. Die behandelte...
m&m's Jasmin: Der Film war tatsächlich noch recht ämusant. Gute ...
m&m's Denise: also ich versprach mir anfangs nicht zu viel von d...