La Meglio Gioventù
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Italien 2003
Drama
400min
4.6

Das Familien- und Geschichtsepos setzt im Jahre 1966 ein: Der lebenslustige Nicola und sein tiefsinniger Bruder Matteo, der in der Freizeit in einer psychiatrischen Klinik arbeitet, stehen gerade mitten in Zwischenprüfungen, nach denen sie eine Tour nach Norwegen geplant haben. In der Nacht vor der Abreise befreit Matteo jedoch die autistische Giorgia, eine mit Elektroschocks behandelte Insassin der psychiatrischen Klinik, die die beiden Brüder zu ihrer Familie zurückbringen wollen. Während Nicola auf der anschliessenden Reise durch Europa Giulia und andere Hippies sowie Vietnamkriegsgegner kennen lernt, bricht Matteo sein Studium ab und wird nach dem Militärdienst Polizist. Im Zuge des Wirtschaftsaufschwungs und der Turiner Arbeiterbewegung der Siebzigerjahre beschliesst Nicola, Psychiater zu werden. Giulia, mit der Nicola ein Kind hat, engagiert sich derweil in den Roten Brigaden... Marco Tullio Giordana gelingt ein eindrückliches Melodrama mit feinsinnigem Humor, das in Italien Kultstatus geniesst. "Das Wunder dieses Films liegt im Talent seines Regisseurs, die Dinge des Lebens auf den Punkt zu bringen, die richtige Einstellung, den richtigen Ton, das richtige Tempo für die Wendepunkte seiner Erzählung zu finden." (Andreas Kilb, FAZ) Anhand der Lebenswege der Eltern Carati, der beiden Brüder sowie der Schwester und deren Lieben zeichnet der 1950 geborene Regisseur auch eine Chronik Italiens über vierzig Jahre hinweg: mit den katastrophalen Überschwemmungen von Florenz im Jahr 1966, mit den Brigate Rosse und dem einsetzenden Kampf gegen die Mafia sowie mit der Wirtschaftsliberalisierung in den Neunzigerjahren. [Pressetext]


Kinostart: 28.01.2005 (Deutschschweiz) - 22.10.2003 (Romandie)

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