Nach dem «Grinch» hält jetzt auch Dr. Seuss' «Cat in the Hat» für eine Realverfilmung hin. Sally (Dakota Fanning) und Conrad (Spencer Breslin) sind zwei Kinder mit recht einseitigen Verhaltensmustern: Conrad muss jede Regel brechen, Sally ist eine zwanghafte Regelbefolgerin. An einem regnerischen Tag sorgt plötzlich ein Riesenkater (Mike Myers) mit rot-weiss gestreiftem Hut für Ausgleich. Er macht der Jungmannschaft in einer Zerstörungs- und Wiederaufbauaktion klar, dass Spass sein muss, aber in geordneten Bahnen. Regisseur Bo Welch plustert die schlichten Zeichnungen von Dr. Seuss zu einer Orgie an Kitsch, Farbenpracht und Hyperaktivität auf. Zur Filmkritik von Bruno Amstutz
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