Spider kehrt nach jahrelangem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik ins Londoner East End zurück, wo er seine Jugend verbracht hat. Im dortigen Rehabilitationszentrum muss er das Leben neu erlernen. Parallel zu seiner Wiedereingliederung versucht er, die Geschehnisse einer traumatischen Vergangenheit zu rekonstruieren, und setzt ein Erinnerungsstück nach dem anderen zu einem Puzzle zusammen. Ja, «Spider» ist die Geschichte eines Mordes. Ja, es gibt ein Geheimnis um den Mörder, und ja, das Geheimnis wird zum Schluss gelöst - allerdings höchst unkonventionell, schliesslich heisst der Regisseur David Cronenberg. Ganz Cronenberg liegt der Thrill in diesem kleinen, langsamen und dichten Film im Werbespruch, der «Spider» vorangestellt ist: Was schlimmer ist, als den Verstand zu verlieren, ist ihn wieder zu finden. Das mag geheimnisvoller klingen als es ist, doch wer den Regisseur von «Naked Lunch», «eXistenZ» oder «Dead Ringers» kennt, wird auch in seinem neuesten Film nichts anderes erwarten als das Unerwartete. Zur Filmkritik von Benedikt Eppenberger
E / e = Englisch
F / f = Französisch
I / i = Italienisch
O / o = Originalsprache
z.B. = Edf = Englisch gesprochen, deutsche und französische Untertitel.
Angegeben wird das gesetzliche und allenfalls das empfohlene Mindestalter für den Kinobesuch.
z.B. 12 / 14 J: Gesetzliches Mindestalter ist 12, empfohlen ab 14 Jahren.
z.B. 12 J: Gesetzliches und empfohlenes Mindestalter ist 12.
Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr dürfen nur von Personen ab 18 Jahren besucht werden. Bei Kindern bis 6 Jahre ist Erwachsenenbegleitung obligatorisch.
Die Alterszulassung ist in der Schweiz kantonal (in St. Gallen sogar kommunal) geregelt, weshalb es zu grösseren Unterschieden zwischen einzelnen Ortschaften kommen kann. In folgenden Kantonen gelten einheitliche Regelungen:
- AG, LU, SH, ZH (Zürcher Filmkommission)
- FR, JU, GE, NE, VD, VS (Filmkommission Genf / Waadt)