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Signs - Filmkritik

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Land (Jahr): USA (2002)
Genre:Drama, Mystery, Sci-Fi, Thriller
Filmlänge:106min
Regie:M. Night Shyamalan
Kinostart:12.09.2002
 11.09.2002 (Romandie)
Kamera:Tak Fujimoto

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Ein Kreis im Kornfeld

40

Night M. Shyamalan hat es sich offenbar zur Aufgabe gemacht, jedes filmische Genre neu zu definieren. Mit «The Sixth Sense» gab er dem übersinnlichen Thriller eine frische Note, und «Unbreakable» gestaltete er als beeindruckend eigensinnige Abwandlung der Comic-Verfilmung. Jetzt hat Shyamalan den Science Fiction Film im Visier und beweist, dass man Genrekonventionen nicht nur durch Selbstironie und Persiflage aufbrechen kann.

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«Signs» hat eigentlich alle Zutaten, die sich ein Science Fiction Fan wünschen kann: Eine Invasion der Erde durch Ausserirdische, UFOs, Aliens. Diese werden aber so gekonnt gemischt, dass der fertige Kuchen einen komplett anderen Geschmack hat als erwartet. Der Einfall einer fremden Rasse bietet Shyamalan keinen Anlass für wilde Laserstrahl-Gefechte, es wird nicht geschossen und nicht explodiert. Die Begegnung der dritten Art läuft lediglich als Hintergrundmusik zum Schicksal des Farmers und Ex-Priesters Graham Hess (Mel Gibson), der nach dem Unfalltod seiner Frau seinen Glauben verloren hat.

Eines Tages findet er in seinem Maisfeld ein riesiges Ornament aus geknickten Halmen. Ein Bubenstreich? Vandalismus? Keine rationelle Erklärung scheint wirklich auf das Phänomen zu passen, nur für Graham's Kinder Morgan (Rory Culkin) und Bo (Abigail Breslin) ist klar, dass hier Ausserirdische am Werk waren. Während der neunmalkluge Morgan seine Nase sofort in zwielichtige Bücher steckt und die Vorgänge wissenschaftlich zu erforschen versucht, hat Bo immer bösere Vorahnungen. Graham's Bruder Merrill (Joaquin Phoenix) schliesslich läuft vom Lager der Skeptiker zu den UFO-Theoretikern über und schliesst sich der Gewohnheit der Kinder an, sich Mützen aus Alufolie zu basteln, damit die Ausserirdischen die eigenen Gedanken nicht lesen können.

In solchen Momenten blitzt bei M. Night Shyamalan eine neue Qualität auf, die in seinen letzten Filmen nicht zum Zug kam: trockener, unaufdringlicher Humor. Dieser lockert wohltuend seine gewohnt überbedächtige Erzählweise auf, die zwar auf ruhige Art Spannung erzeugt, aber vom Publikum auch ein gerütteltes Mass Geduld fordert. Man muss aber dem jungen Regisseur immer wieder Respekt für seine Cleverness zollen. In einem Themenkreis, der eigentlich nach Action schreit, exerziert er anhand eines menschlichen Schicksals den Zwiespalt zwischen Glauben und Vernunft durch. Der Nachteil: «Signs» kommt mit seinen religiösen Untertönen nicht ohne Pathos aus, und leider auch nicht ohne ein schnulziges Hollywood-Ende. Dass uns Shyamalan nicht noch ein drittes mal den grossen «Aha»-Effekt als Schlussbouquet servieren konnte, leuchtet ein, doch während «The Sixth Sense» und «Unbreakable» dadurch befriedigende Ausstiege aus der Story boten, bleibt «Signs» zum Schluss doch etwas flau. Die Spannung, die über die ganze Filmlänge aufgebaut wird, kann sich nirgends richtig entladen.

[Bruno Amstutz]

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m&m's Beat: Der Ursprung der Kornkreise (corn cirles), die ja ...
m&m's Michelle: Denn Film hab ich nicht gesehen! ABER den Trailer...
m&m's Dominic: finde signs der schwächste film von m. night shyam...
m&m's Markus: wen ein kornkreis entsteht hat immer der ein nutze...
m&m's Thomas: echt guter film das war der erste film wo es mir m...