| Land (Jahr): | Indien (2002) |
| Genre: | Drama |
| Filmlänge: | 120min |
| Regie: | Aparna Sen |
| Kinostart: | 19.08.2004 |
| Kamera: | Goutam Ghose |
| Produktion: | N. Venkatesan |
Die strenggläubige Hindufrau aus der Kaste der Brahmanen (Konkona Sen Sharma) und der aufgeklärt-muslimische Fotograf aus den Bengalen (Rahul Bose) treffen auf einer Busreise in Indien. Was sich als reisetypischer Small-Talk anlässt, wird urplötzlich existenziell, als der Bus eine Gegend erreicht, wo fanatische Hindus radikale Moslems jagen. Sie rettet sein Leben, weil sie ihn als ihren Ehemann ausgibt; er dankt es ihr, indem er an ihrer Seite bleibt, während ein Dorf im Blut des religiösen Wahnsinns zu ertrinken droht. - Aparna Sen entwirft ein reales Bild von den Problemen, die dem Riesenland Indien mit seinen achtzehn Sprachen und mindestens ebenso vielen Religionen eigen sind; andererseits skizziert er den Weg, der aus dem Jammertal religiöser Fehden herausführt: Toleranz. Zur Filmkritik von Stefan Gubser
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