Save the Last Dance
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Filmkritik

Tanzende Teenies

«Save the Last dance» ist ein Film für Teenager. Nicht ganz und nicht überall den Klischees entsprechend, aber doch so harmlos, dass sicher niemand verstört das Kino verlässt. Man wähnt sich in der Episode einer hervorragend besetzten Fernsehserie: Julia Stiles als nach Chicago versetzte Kleinstadt-Ballettratte und Sean Patrick Thomas als Star der Tanzfläche bringen ein selbstbewusstes junges Paar auf die Leinwand, wenn ihnen nicht gerade Kerry Washington in einer Nebenrolle die Show stiehlt.

Sara hatte einen Traum: Balletttänzerin werden. Doch der wurde – wie so ziemlich alles in ihrem Leben – mit ihrer Mutter begraben. Nun muss sie die ihr vertraute Kleinstadt verlassen, und bei ihrem Vater, den sie jahrelang nicht mehr gesehen hat, in Chicago ein neues Leben aufbauen. Keine leichte Aufgabe, als weisses Mädchen vom Lande in einer Schule mit lauter coolen schwarzen Kids.

Tanzen auf andere Art

Erfrischend ist die Schlagfertigkeit, mit der sie sich in der neuen Umgebung einen Platz erkämpft. Derek und dessen Schwester Chenille (Kerry Washington) unterstützen die Neue dabei nach Kräften. Lektion Nr. 1: Hip-Hop. Dabei stellt sich die ehemalige Ballettschülerin zunächst so ungeschickt an, dass man ihr keine einzige Ballettstunde glaubt. Neben Tanzen bringt Derek dem Landei auch Coolness bei. Doch, lehrt er sie als nächstes, genügt auch das nicht. Sie müsse für ihre eigenen Wünsche einstehen. Hier fällt denn der denkwürdige Satz: «Die einzige Person, die deine Träume wahr machen kann, bist Du.» Musenalp-Express lässt grüssen. Bemerkenswert: Sean Patrick Thomas schafft es, den Satz zu sagen, ohne dass die Sache peinlich wird. Spätestens jetzt ist der Moment gekommen, seinen Namen auf die Liste zukünftiger Oscar-Anwärter zu setzen.

Der allzu perfekte Freund

Der Film behauptet nicht, die Liebesbeziehung zwischen dem schwarzen Grossstadt-Jungen und der weissen Halbwaise sei unproblematisch. Auf den ersten Blick ist das – neben den DarstellerInnen – seine Stärke. Auf den zweiten Blick allerdings liegt hier das Problem. Chenille, Dereks Schwester, zeigt es auf, wenn sie Sara vorhält, dass ausgerechnet sie als Weisse sich einen der wenigen anständigen schwarzen jungen Männer schnappe. In der Tat: Was sich da sonst noch herumtrollt, ist ständig auf Anmache, lässt die schwangere Freundin sitzen, ist mit wildem Bluff beschäftigt oder lässt sich in Schiessereien verwickeln. Derek dagegen ist nicht nur intelligent, charmant und souverän, sondern auch zuverlässig. Und man wird den Verdacht nicht los, dass diese Perfektheit die Voraussetzung ist, damit ein schwarzer Junge einem weissen Mädchen im Film wenigstens nahe kommen darf. Aber vielleicht ist das ja spitzfindig. Es ist schliesslich noch nicht allzu lange her, dass eine Lovestory zwischen Schwarz und Weiss in Hollywood nur als Drama denkbar war. Freuen wir uns also mit dem Liebespaar über das - absehbare - Happyend und über ein paar hübsche Tanzszenen in einem harmlosen Teeniestreifen.

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Mein Kommentar
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87 Kommentare
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Angelita88

Dieser Film ist der Grund für die grosse Welle der Tanzfilme heutzutage und warum ich ein Fan von Tanzfilmen geworden bin. Die Charaktere des Films haben Tiefe und der Film spricht nicht nur das Tanze...
mehr
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Adrian

Ziemlich gut. „ Save the Last Dance“ ist der Auslöser der Tanzfilme unserer Zeit und weis auch auf seine Art zu überzeugen. Ein Film über Rassismus, Tod, Liebe und natürlich das Tanzen. ...
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Melanie

Fantastische Tanzszenen!
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Line

romantik, frauenpower &tanz, ein gueter mix!
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Rolf

emotional
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Susi

Gute Tanzszenen !
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Noëmi

Er ist einfühlsam,man kann sich in sie hineinversetzen.
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Fabienne

tolle liebesgeschichte, von der wohl jedes mädchen träumt.
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Davy

für Tanzfans gut, sonst langweilig
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Regula

eine vo dene föume wo i chönt tuusig mou luege.....!!!
87 Kommentare

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