Josie and the Pussycats - Filmkritik
| Land (Jahr): | Kanada, USA (2001) |
| Genre: | Comedy |
| Filmlänge: | 98min |
| Regie: | Harry Elfont |
| Deborah Kaplan | |
| Kinostart: | 23.08.2001 |
| Drehbuch: | Dan DeCarlo |
Girlgroup mal anders
Mit den Jungstars Rachael Leigh Cook («Blow Dry»), Tara Reid («American Pie») und Rosario Dawson («Down To You») haben die beiden Regisseure Deborah Kaplan und Harry Elfont eine Girlgroup zusammengestellt, die sich sehen lassen kann. «Josie And The Pussycats» ist eine schräge Komödie, die mit den Konventionen des Teeniefilms spielt, sie immer wieder in Frage stellt und einen kritischen Blick auf die Vermarktungsstrategien unserer Zeit wirft.
Die flippige Josie (Rachael Leigh Cook), die naive Melody (Tara Reid) und die besonnene Val (Rosario Dawson) sind die dicksten Freundinnen. Aber nicht nur das: Auf der Bühne verwandeln sich die drei Girls in die Punk-Rock-Band «The Pussycats». In dem spiessigen Provinznest Riverdale erntet ihr unangepasster Look allerdings nur Spott und Ablehnung. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Eben noch überfährt der dubiose Musikmanager Wyatt Frame (Alan Cumming) die drei beinahe mit dem Auto, schon sitzen Josie, Melody und Val mit einem Plattenvertrag von MegaRecords im Privatjet.
Im Sturm erobert die Band, die von ihrem Manager in «Josie and the Pussycats» umbenannt wird, die Grossstadt, obwohl die unkonventionelle Girl-Band so gar nicht in das oberflächliche, schrille Showbusiness passen will - eine Welt, in der «Product Placement» die neue Religion ist und Trends einander in Lichtgeschwindigkeit ablösen. Was die Pussycats nicht wissen: Ihr Manager treibt zusammen mit der exzentrischen Chefin von MegaRecords, Fiona (Parker Posey), ein teuflisches Spiel. Mit Hilfe einer neuartigen Erfindung, dem MegaSound 8000, speist das Verschwörerpärchen versteckte Werbenachrichten in die Songs der Pussycats ein. Eine Gehirnwäsche, die Jugendliche in willenlose Kaufsüchtige verwandelt. Bei dem geplanten Pussycat-Konzert im ausverkauften Stadion wollen die beiden mittels präparierter Kopfhörer richtig zuschlagen. Millionen Teenager sind in Gefahr!
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