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Le roi danse

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Nach «Farinelli» kommt Gérard Corbiau zurück mit einem ambitiösen Film über die Beziehung von drei grossen Persönlichkeiten der Französischen Geschichte. Im Tanzen findet König Ludwig XIV. das Mittel, um sich selbst und seine Macht vor aller Welt und vor sich auszudrücken. Der Hofkomponist und königliche Tanzlehrer Jean-Baptiste Lully (Boris Terral) verehrt seinen König abgöttisch. Er versucht jedoch, seine homosexuelle Neigung zu vertuschen, indem er Madeleine heiratet, obschon diese schon mit dem Komponisten Cambert verlobt ist. Er zeugt mit ihr ein halbes Dutzend Kinder. Als Ludwig XIV sich von einer schweren Erkrankung erholt, während der er seinen Amtspflichten nicht nachgehen konnte, befiehlt er Lully und Molière, ein Werk zu Ehren seiner Wiedererlangung der Lebensfreude zu schaffen. Es soll den Titel «Les Plaisirs de l'Île Enchantée» tragen. Auch verlangt der Monarch, Molières Stück «Tartuffe», eine bissige Satire auf die Scheinheiligkeit der Frömmler, solle uraufgeführt werden. Doch die Festivitäten enden in einem Skandal, und der König sieht sich unter dem Druck der Königinmutter und des Klerus gezwungen, das Stück zu verbieten. Zur Filmkritik von Constantin Xenakis

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