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La ville est tranquille

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 Filmkritik
«La ville est tranquille»: Bewertung der Redaktion
"Short Cuts" au Midi

In einem lebendigen Viertel von Marseille kreuzen sich die Wege verschiedenster Leute: Da ist Michèle, Fischverkäuferin und Mutter einer drogensüchtigen Tochter, Taxichauffeur Paul, Viviane, die genug hat von ihrem Ehemann, Gérard, der in zwielichtige Geschäfte zu schlittern scheint, und andere mehr. Sozialkritisches Kino von «Marius et Jeannette»-Regisseur Guédiguian.

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Robert Guédiguian, Regisseur von «Marius et Jeannette», zitiert Robert Altmans «Short Cuts» als wichtigen Einfluss für seinen neusten Film «La ville est tranquille». Während der wirtschaftliche Aufschwung westlicher Industrieländer vielerorts grosses Vertrauen erweckt, konzentriert sich Gédiguian auf die harten Kehrseiten dieser Erfolge und portraitiert eine Reihe von Leuten, deren Leben alles andere als einfach ist. Rechtsradikalismus, Armut, Drogen, Verlust jeglicher Ideale, soziale Gleichgültigkeit und die Sehnsucht nach Liebe machen ihr Leben schwer. Ein starker und wichtiger Film. [Constantin Xenakis]


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Originaltitel: La ville est tranquille
Deutscher Titel: Die Stadt frisst ihre Kinder
Filmlänge: 133min
Land (Jahr): Frankreich (2000)
Genre: Drama
Besetzung: Ariane Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Gérard Meylan, Alexandre Ogou, Pierre Banderet, Jacques Boudet, Pascale Roberts, Julie-Marie Parmentier, Christine Brücher, Jacques Pieiller, Noé Tellier, Amar Toulé, Yann Trégouët, Farid Ziane, Emilie Angélini, Jacques Germain, Véronique Balme, Frédérique Bonnal, Alain Lenglet, Philippe Leroy, Julien Sevan Papazian, Danielle Stefan, Margaux Tartour
Regie: Robert Guédiguian
Drehbuch: Robert Guédiguian, Jean-Louis Milesi
Kamera: Bernard Cavalié
Produktion: Robert Guédiguian, Michel Saint-Jean, Gilles Sandoz, Bruno Ghariani
Verleih: Alhena Films
Produktionsfirma: Agat Films & cie [fr], Diaphana Films [fr], Le Studio Canal+ [fr]
Startdatum: 02.08.2001 (Deutschschweiz)
17.01.2001 (Romandie)



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