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Wild Wild West - Filmkritik

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Land (Jahr): USA (1999)
Genre:Action, Sci-Fi, Western
Regie:Barry Sonnenfeld
Kinostart:23.07.1999
 04.08.1999 (Romandie)
 03.09.1999 (Tessin)
Drehbuch:Brent Maddock

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Mit Volldampf an die Macht

30

Pünktlich auf den Start einer weiteren Folge der nicht enden wollenden Star Wars Trilogie wirft Barry Sonnenfeld (Men in Black) seine Vision von Riesenkampfmaschinen ins Rennen. An den Steuerknüppeln sitzt Dr. Loveless (Kenneth Branagh), ein schon rein körperlich nicht ganz integerer Südstaatler, der mit dampfbetriebenem High Tech die Macht im Staat an sich reissen will. Doch die Artillerie ist bereits am anrollen.

Erst schiessen, dann schiessen: Will Smith
Erst schiessen, dann schiessen: Will Smith
Kevin Kline mit Fliege
Kevin Kline mit Fliege
Kevin Kline mit Flieger
Kevin Kline mit Flieger
Branagh als Dr. Loveless
Branagh als Dr. Loveless

Den machthungrigen Mund des Doktors sollen Washingtons zwei besten Agenten stopfen: Da ist einerseits Jim West (Will Smith) mit der ihm eigenen «shoot first, shoot later, shoot some more, shoot 'till everybody's dead» Attitüde. Diese beisst sich zwangsläufig mit dem etwas subtileren Vorgehen von US Marshall und «Master of the mechanical stuff» Artemus Gordon (Kevin Kline), der mehr der Tarnung und seinem Erfindergeist vertraut. So ist das Agenten-Dreamteam zu Anfang auch hauptsächlich mit sich selbst und allenfalls noch mit den hervorragenden Körperteilen der schönen Rita (Salma Hayek) beschäftigt. Doch dann geht es dem Bösewicht so richtig an den Kragen und nach einem erstaunlich kurzen Showdown reiten unsere zwei Helden auf ihre eigene Art und Weise dem Sonnenuntergang entgegen.

Und wenn sich der Dampf verzogen hat?

Wie schon bei Sonnenfelds letztem Wurf Men in Black ist auch dieses Mal die Handlung gar nicht dermassen wichtig. Was das Publikum in Scharen in die Kinos treiben sollte, sind vielmehr die mit Scherzen gespickten Dialoge, dargeboten von zwei der schnellsten Mundwerke Hollywoods. Wenigstens an den amerikanischen Kassenhäuschen ist diese Rechnung nicht ganz aufgegangen, was nicht nur der starken Konkurrenz zuzuschreiben ist. Das Autoren-Team hat den Spielraum, den diese eigensinnige Kreuzung zwischen Science Fiction und Western bietet, nicht genügend ausgenützt. Zwar hat jedes Maschinchen (vom Rollstuhl bis zum Megaphon) konsequenterweise einen kleinen Schornstein aufgeschraubt, doch die übrigen Spielsachen sind längst nicht so einfallsreich gestaltet. Daran ändert auch der zarte Busen eines Will Smith nichts.

A propos. Der frische Prinz Smith hat auch dieses Mal den Titelsong beigesteuert. Nichts für Cowboys, denn der gesamte Soundtrack ist eine Funk bis Hip Hop Wundertüte bestehend aus einer Mischung von fetten Beats und markigen Worten featuring Dr. Dre, MC Lyte und andere. [Sven Schwyn]

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m&m's movie world filip: kitsch, nicht so cool... wo men in black kitsch wa...
m&m's Kevin: dä film vom will isch amu geil und lustig. drum gi...
m&m's Pascal: ...
m&m's Eric: Ich finde diesen Film sehr lustig und amüsant. Die...