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Taboo - Gohatto

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Wenn man das Wort Samurai hört, denkt man an kühne Schwertkämpfer, härteste Disziplin und rigiden Ehrenkodex. Keine Angst, Nagisa Oshimas Recken fliegen nicht durch die Baumwipfel, dafür entbrennen ihre Männerherzen in ungeahnten Flammen: «Taboo-Gohatto» zeigt, wie die strenge Ordnung in einer Samurai-Elitetruppe durch die Affären und Intrigen um einen schönen Jüngling aus den Fugen gerät. Nüchtern und subtil erzählt, ohne viel Effekthascherei und Gewaltverherrlichung gelingt dem Altmeister des japanischen Kinos («L'Empire des sens», «Max, mon amour») eine eindrückliche Gegenüberstellung von unbedingter Kriegsräson und unberechenbarer Männererotik. Zur Filmkritik von Gerhard Schaufelberger

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