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Syriana - Filmkritik

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Dreck am Stecken

Der Korruptionsthriller «Syriana» mit George Clooney und Matt Damon gibt Einblicke in die schmutzigen Geschäfte, die mit Öl getrieben werden.

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China sichert sich die Öl-Rechte im nahen Osten. Im Gegenzug zieht Jimmy Pope (Chris Cooper) die Förderrechte in Kasachstan an Land - was beim Öl-Multi Connex Fusionsgelüste auslöst. Der Anwalt Bennett Holiday (Jeffrey Wright) leitet umgehend eine Untersuchung ein, ob da rechtlich alles mit sauber abläuft. CIA-Agent Bob Barnes (George Clooney) hat derweil einen Auftrag vermasselt und Öl-Spezialist Bryan Woodman (Matt Damon) nimmt einen neuen Job an: als Berater des Prinzen Nasir Al-Subaai (Alexander Siddig). Durch die Fusion wiederum wird der Vater des Pakistani Wasim (Mazhar Munir) arbeitslos. Doch er findet Zugehörigkeit bei Islamisten.

Der Titel «Syriana» ist erklärungsbedürftig. Er bezieht sich auf die Vision rebublikanischer Politberater, aus den ölreichen Ländern Syrien, Iran und Irak einen von den USA kontrollierten Staat zu schmieden. Eine interessante Vorlage für einen interessanten Film? Eigentlich ja.

Bei seiner zweiten Regiearbeit übernimmt sicht «Traffic»-Autor Stephen Gaghan aber leicht: Wir erinnern uns noch an «Traffic» (2001). Dort ging es um Drogenhandel - der Streifen analysierte die Beziehungen von Wirtschaft und Politik zueinander, von Polizei und Ganoven. «Syriana» haut in eine ähnliche Kerbe. Nur dreht sich hier alles um Öl als Ausgangspunkt und die üblen Machenschaften, die das schwarze Gold mit zu Tage fördert, seien sie jetzt politischer oder wirtschaftlicher Natur.

Was bei «Traffic» so beeindruckte, lag an der ausgeprägten Charakterisierung der einzelnen Figuren sowie an den optisch clever differenziert dargestellten Einzelsträngen der Story. «Syriana» kann da nicht mithalten. Die Bilder vermögen nicht zu fesseln, sie sind arm an Aesthetik. Steven Soderbergh zu zitieren war die Absicht, aber es bleibt beim Versuch.

Dass die Schicksale der Handlungsträger mehr gestreift, statt dass wirklich hintergründig auf sie eingegangen wird, ist ebenfalls ein Manko. Gerade bei Matt Damons Figur krankt es an Tiefe: Man kann seine Taten nicht nachvollziehen. Bei dem arabischen Jungen, der sich langsam in einen Attentäter verwandelt, fällt das Fehlen eines richtigen Backgrounds noch mehr auf. Aufs Ende hin manövriert Stephen Gaghan die Protagonisten dann auf überflüssige Extremsituationen zu. Da mutiert einer zum Retter und niemand weiss so recht, wieso.

Klingt nach viel Schelte. Zum reinen Flop ist «Syriana» trotzdem nicht geraten. Die Ansätze der Story sind interessant, das Ganze stimmt nachdenklich. Das ist ja schon mal was wert. [Dominique Zahnd]

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m&m's movie world filip: der erste film der mich überzeugt hat das clooney ...
m&m's Tobias: der film ist langweilig, zu dialoghaltig und überh...
m&m's Patrick: Der Film kann den einfachen Kinobesucher überforde...
m&m's Marc: ein Film welcher excellent und mit starken Bildern...
m&m's Lucas Walter: Diese Handlung ist so kompliziert und abgehackt au...