| Land (Jahr): | Deutschland (1999) |
| Filmlänge: | 101min |
| Regie: | Veit Helmer |
| Kinostart: | 21.12.2000 |
| Drehbuch: | Michaela Beck |
| Veit Helmer | |
| Kamera: | Emil Hristow |
Ein verträumter Junge verliebt sich in ein unschuldiges Mädchen, das seinen Niedergang bedeuten könnte. Die Geschichte spielt in einem in sich zerfallenden Schwimmbad. Die Einfachheit der Geschichte ermöglichte es Regisseur Veit Helmer seine volle Konzentration auf die Ausstattung und die Geräuschkulisse zu richten, die so fantasievoll komponiert sind, wie sonst nur in Träumen. Was die Ausstattung angeht, muss dieser Film seine nächsten Verwandten bei Jean-Pierre Jeunets «Delicatessen» und «La cité des enfants perdus» suchen. «Tuvalu» kommt jedoch beinahe ohne Dialoge aus, und seine sozialkritische Komponente ist noch deutlicher ausgeprägt als bei jenen visuellen Leckerbissen. Nicht zuletzt dadurch erinnert der Film auch an die Filme von Charlie Chaplin.
Zur Filmkritik von Thomas Hunziker
weitersagen

