Larry David (* 2. Juli 1947 in Brooklyn, New York City) ist ein US-amerikanischer Komiker, Drehbuchautor und Schauspieler. Bekannt wurde er durch seine Mitwirkung an den Serien Seinfeld und Lass es, Larry! (Originaltitel: Curb Your Enthusiasm).
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Larry David (* 2. Juli 1947 in Brooklyn, New York City) ist ein US-amerikanischer Komiker, Drehbuchautor und Schauspieler. Bekannt wurde er durch seine Mitwirkung an den Serien Seinfeld und Lass es, Larry! (Originaltitel: Curb Your Enthusiasm).
Leben und Werk
David besuchte die University of Maryland, wo er 1970 einen Bachelor-Abschluss in Geschichte und 1971 einen Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre erwarb.
Im Anschluss zog er zurück nach Brooklyn, wo er unter anderem als BH-Verkäufer, Anwaltsassistent und privater Chauffeur arbeitete, bevor er sich dem Stand-Up widmete.
Seine Stand-Up-Auftritte waren nicht besonders erfolgreich und so arbeitete er nebenbei als Autor für Fernsehserien wie Fridays, wo er Michael Richards traf, der später die Figur des Kramer in Seinfeld verkörperte.
1984 bis 1985 arbeitete er eine Staffel lang als Autor für die bekannte Comedy-Serie Saturday Night Live, wo es aber nur ein einziger von ihm geschriebener Sketch ins Programm schaffte. Dort lernte er Julia Louis-Dreyfus kennen, die später Elaine in Seinfeld verkörperte.
Seinfeld
Während seiner Zeit als Stand-Up-Komiker lernte er Jerry Seinfeld kennen, der zu dieser Zeit ebenfalls − wesentlich erfolgreicher − als Komiker arbeitete. Als Jerry Seinfeld 1988 von NBC das Angebot bekam, eine Sitcom zu entwickeln, wandte dieser sich an Larry David und zusammen schrieben sie das Konzept für die Serie The Seinfeld Chronicles, später umbenannt in Seinfeld.
Als Seinfeld in Produktion ging, teilte er als Produzent und Drehbuchautor der Serie die kreative Kontrolle mit Jerry Seinfeld und Larry Charles. Auch hatte er Kurzauftritte und übernahm die Stimme der Figur George Steinbrenner.
So wurde die Figur des George Costanza (gespielt von Jason Alexander) zum Teil auf der Persönlichkeit Davids aufgebaut und verschiedene Ereignisse aus Davids Leben fanden Einzug in die Handlung der Serie. So habe er einmal seine Stelle bei Saturday Night Live gekündigt, worauf ihm sein Nachbar Kramer (der echte) vorschlug, doch einfach wieder dort zu erscheinen und so zu tun, als sei nichts gewesen. Für seine Mitwirkung an Seinfeld gewann er 1993 einen Emmy und wurde insgesamt fünfmal für den Emmy nominiert.
Nach der siebten Staffel verliess David die Serie um das Drehbuch zu Jackpot − Krach in Atlantic City (Sour Grapes) zu schreiben, bei dem er auch Regie führte. 1998 kehrte er aber zurück, um das Serienfinale von Seinfeld zu schreiben.
Die Serie wurde zu einer der finanziell erfolgreichsten Comedy-Serien und machte Jerry Seinfeld und Larry David zu Multimillionären.
Lass es, Larry!
1999 strahlte der US-amerikanische Pay-TV-Sender HBO die erste Folge von Lass es, Larry! (Curb Your Enthusiasm) aus, einer von David entwickelten Serie, die im Stil einer Mockumentary gehalten und zum Teil improvisiert ist. Obwohl es zunächst bei einer Folge bleiben sollte, liess sich David überreden, aus diesem Format eine Serie zu machen, die es bis 2007 auf sechs Staffeln à 10 Folgen schaffte und David in den Jahren 2003, 2005 und 2006 Nominierungen für den Golden Globe Award einbrachte.
Andere Arbeiten
In den 1980ern hatte er Kurzauftritte in verschiedenen Spielfilmen, unter anderem in zwei Filmen von Woody Allen − 1987 in Radio Days und 1989 in Allens Segment des Episodenfilms New Yorker Geschichten.
Nach seinem Abschied von Seinfeld schrieb er das Drehbuch und führte die Regie des 1998 veröffentlichten Spielfilms Jackpot − Krach in Atlantic City (Sour Grapes). Die Komödie floppte an den Kinokassen und wurde von Kritikern zerrissen.
In den Serien Entourage und Hannah Montana hatte er Gastauftritte.
Er war Co-Autor des Drehbuchs zu Barry Levinsons Filmkomödie Neid (2004).
Privates
David war seit 1993 mit der Umweltaktivistin und Produzentin Laurie Lennard verheiratet und hat mit ihr zwei Töchter. Am 5. Juni 2007 gaben sie ihre Trennung bekannt.
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