Gina Lollobrigida (* 4. Juli 1927 in Subiaco, Italien) ist eine italienische Schauspielerin und Fotojournalistin.
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Gina Lollobrigida (* 4. Juli 1927 in Subiaco, Italien) ist eine italienische Schauspielerin und Fotojournalistin.
Leben
Nach dem Zweiten Weltkrieg zog Lollobrigida mit ihrer Familie nach Rom. 1946 begann sie mit dem Studium der Bildhauerei und der Malerei. Ein Jahr später übernahm sie Statistenrollen.
Erste Hauptrollen folgten, so dass der Milliardär Howard Hughes auf sie aufmerksam wurde. Doch Gina Lollobrigida lehnte einen Filmvertrag bei ihm ab. Anfang der 1950er Jahre wurde sie zum Star. Fanfan, der Husar und Die Schönen der Nacht waren erste Erfolge.
Ihr Talent als Sängerin bewies sie 1955 im Film Die schönste Frau der Welt. In der Romanverfilmung Der Glöckner von Notre Dame begeisterte sie weltweit das Publikum.
In den nächsten Jahren drehte sie Filme der unterschiedlichsten Genres, vom Monumentalfilm (Salomon und die Königin von Saba) bis zur Komödie.
Anfang der 1970er Jahre verabschiedete sie sich vorübergehend von der Leinwand. Ihre Fans nannten sie weiterhin Gina nazionale oder kurz La Lollo. Sie trat nun verstärkt als Fotografin und als Mitarbeiterin der UNESCO in der Öffentlichkeit auf. 1981 war sie Jurypräsidentin des World Film Festivals und 1986 war sie Jurypräsidentin der Berlinale. Daneben betätigte sie sich auch noch als Bildhauerin.
Hin und wieder kehrte sie zur Schauspielerei zurück. So spielte Gina Lollobrigida 1984 für einige Folgen die Rolle der Francesca Gioberti in der amerikanischen Fernsehserie Falcon Crest. 1986 folgte ein Gastspiel auf dem Love Boat. In ihrem bisher letzten Kino-Auftritt, XXL, spielte sie 1997 an der Seite von Gérard Depardieu.
Aus der Ehe mit dem Arzt Milko Skofic ging ein Sohn hervor.
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