Fabrice Luchini (* 1. November 1951 in Paris; eigentlich Robert Luchini) ist ein französischer Theater- und Filmschauspieler italienischer Herkunft.
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Fabrice Luchini (* 1. November 1951 in Paris; eigentlich Robert Luchini) ist ein französischer Theater- und Filmschauspieler italienischer Herkunft.
Leben
Fabrice Luchini wurde 1951 in Paris unter dem Namen Robert Luchini als Sohn italienischer Einwanderer geboren, die im Obst- und Gemüsehandel tätig waren. Als er 13 Jahre alt war, beschloss er, seinen Vornamen in Fabrice umzuändern. Bereits früh entdeckte er seine Vorliebe für die französische Literatur von Autoren wie Honoré de Balzac oder Marcel Proust. In den späten 1960er Jahren lernte er in einem Club Regisseur Philippe Labro kennen, der ihm seine erste Filmrolle in Tout peut arriver (1969) verschaffte. Daraufhin liess sich Luchini zum Schauspieler ausbilden.
1970 war er in einer kleinen Nebenrolle in dem Film Claires Knie (Le genou de Claire) von Regisseur Éric Rohmer zu sehen und wurde damit einem breiteren Publikum bekannt. In den 1980ern spielte er in drei weiteren Filmen von Rohmer: Die Frau des Fliegers oder Man kann nicht an nichts denken (La femme de l'aviateur, 1981), Vollmondnächte (Les nuits de la pleine lune, 1984) und Vier Abenteuer von Reinette und Mirabelle (4 aventures de Reinette et Mirabelle, 1987).
Auf der Theaterbühne war er über die Jahre in Stücken von William Shakespeare und Gustave Flaubert zu sehen. Er wurde mehrfach für den französischen Theaterpreis Molière nominiert, u. a. als Bester Hauptdarsteller für Der Geizige von Molière und für Kunst von Yasmina Reza.
Für Claude Lelouchs Filmdrama Alles für die Liebe (Tout ça… pour ça!, 1993) gewann er den César als Bester Nebendarsteller. 1994 spielte er den Anwalt Derville in der Balzac-Verfilmung Die Auferstehung des Colonel Chabert (Le colonel Chabert) neben Gérard Depardieu und Fanny Ardant, wofür er eine weitere Nominierung für den César erhielt.
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