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Jill Schweiz 2021 – 101min.

Pressetext

Jill

Ende der 70er Jahre. Ted und Joann ziehen in die endlosen Wälder Nordamerikas, mit dem Ziel ihre fünf Kinder ohne äussere Einflüsse aufzuziehen. Im Wald geboren, wächst ihre jüngste Tochter Jill in ein kleinen Paradies auf. Dieses wird erstmals infrage gestellt, als ihr Bruder den Wunsch äussert, aufs College zu gehen. Die Verheimlichung des Besuchs einer alten Freundin von Joann und Teds Weigerung, bei einem Unfall Hilfe zu holen, offenbaren nach und nach, dass es um weit mehr geht. Ihre Freiheit zeigt sich bald als verhängnisvolle Ideologie und in der Abgeschiedenheit entstehen immer tiefere Gräben im Familienidyll. Das Geheimnis, wie die Kinder zum Spielball zwischen Unabhängigkeit und Egoismus wurden, hat Jill's ältester Bruder vor langer Zeit mit ins Gefängnis genommen. Erst heute, auf einer Reise in ihre längst vergessen geglaubte Kindheit, erfährt Jill, was die Utopie vollends zum Scheitern gebracht hat.

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Kommentare

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Filmenthusiast

vor 2 Tagen

Familiärer Missbrauch/Misshandlung durch neurotischen Vater, ist nicht einfach mitanzuschauen.

Trotz des Aussteiger-Natur-Settings hat der Film leider sehr wenig von Captain Fantastic (USA 2016) mit Viggo Mortensen.


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