Jumanji: The Next Level USA 2019 – 123min.

Filmkritik

Knackige Fortsetzung mit frischen Ideen

Peter Osteried
Filmkritik: Peter Osteried

Das Sequel kam erstaunlich schnell: Nur zwei Jahre nach Jumanji: Welcome to the Jungle geht es mit Jumanji: The Next Level weiter. Umso beeindruckender ist das, weil die Dreharbeiten überhaupt erst im Februar dieses Jahres begonnen haben. Dem fertigen Film sieht man die rasante Produktionsweise nicht an.

Nach ihrem ersten Abenteuer in der Spielwelt Jumanji sind Spencer, Martha, Fridge und Bethany aufs College gegangen. Als die Ferien anstehen und Spencer nicht zum gemeinsamen Treffen erscheint, besuchen seine Freunde ihn kurzerhand zu Hause und finden im Keller die Jumanji-Spielkonsole. Ihnen ist klar, dass Spencer im Spiel ist – und allein wird er dieses Abenteuer niemals überleben, weshalb sie sich ebenfalls ins Spiel aufmachen. Dieses Mal läuft es jedoch alles andere als erwartet: Sie sind nicht die Figuren, die sie einst waren, und sie haben Gesellschaft von Spencers Grossvater und dessen altem Freund.

Gehetzt wirkt an Jumanji: The Next Level nichts, ausser natürlich den Figuren, die von einem Spiellevel zum nächsten kommen und dabei immer ums Überleben kämpfen müssen. Das könnte einfach nur ein Aufkochen des Vorgängers sein, Regisseur Jake Kasdan hat aber mehr als einen Trumpf im Ärmel. So bietet er mit der Wüste statt dem Dschungel nicht nur ein neues Setting, sondern nutzt die Spielfiguren auch, um für eine ganz neue Dynamik zu sorgen. Denn mit Ausnahme einer Figur erhält keiner der jugendlichen Spieler denselben Avatar wie zuvor, was das Ganze sehr frisch hält.

Es erlaubt zudem auch den Schauspielern, ihre Rollen ganz neu zu entdecken. So spielte Dwayne Johnson im Original einen Nerd, muss nun aber einen Grossvater überzeugend rüberbringen – noch dazu einen, der im echten Leben von Danny DeVito gespielt wird. Johnson macht das mit Bravour und schafft es, DeVitos Manierismen, aber auch die Art, wie er redet, zu übernehmen. Gleiches gilt für Kevin Hart, dessen Markenzeichen es eigentlich ist, dass er unglaublich schnell quasselt. Hier nicht, denn er spielt Danny Glover im Körper von Kevin Hart. Als alter Mann spricht er betont langsam. So langsam, dass lebensnotwendige Informationen oft erst geliefert werden, wenn es zu spät ist.

Die Fortsetzung kann locker mit dem Vorgänger mithalten, kombiniert überbordende Action mit coolen Effekten und Slapstick mit witzigen Sprüchen. Ein explosives Gemisch, das für hohen Spassfaktor sorgt und das Abenteuer zur perfekten Unterhaltung für die ganze Familie macht. Übrigens: Nicht gleich mit Einsetzen des Abspanns hinauslaufen, es gibt noch eine Szene, welche die Bühne für den nächsten Teil bereitet.

10.12.2019

4

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Kommentare

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tuvock

vor einem Monat Spoiler

Teil 1 habe ich noch gerade in Erinnerung, kommt einfach ein Teil 2 raus. Auch arg wie die Zeit vergeht, 2 Jahre sind vorüber. War Teil 1 mit 119 Minuten noch relativ lang für die sagen wir, etwas sagen wir etwas, seichte Geschichte, gegenüber dem Original aus den 1990 er Jahren, ist der mit 123 Minuten samt Abspann etwas länger, ja egal man merkt es nicht unbedingt aber ein paar Längen hat man dauernd drinnen. War Teil 1 mit 90 Millionen US $ Budget noch billig für die ganze Effekte, hat man bei Teil 2 35 Mille mehr drauf gepackt.

Teil 1 hat in Amerika 404 Mille eingespielt, weltweit sage und schreibe, 963 Millionen US $, unglaublich man glaubt es kaum wie man mit einer einfachen Idee, einem Superstar und noch ein paar Lustigen Sidekicks Geld machen kann, Teil 2 ist mit 218 Millionen US $ ein Rohrkrepierer und steht nach 22 Tagen hinter Teil 1 zurück und auch die 515 Millionen US $ weltweit was er eingespielt hat, ja die kommen nie auf die knappe Milliarde hin.

Was ist passiert? Übrigens die damaligen Spin Off oder Ähnlichen Filme, „Zathura“ und „Manatu“ waren katastrophal schlecht. So was war passiert? Keine Ahnung, vielleicht weil die Dreharbeiten nur 4 Monate gedauert haben? Vielleicht weil er kurz nach dem Star Wars ins Kino kam und die Leute gesättigt waren, und am Ende ja da ist eine Szene die auf einen 4. Teil schließen könnte, und nein das ist kein Spoiler. Beide Filmen warne gut übrigens meiner Meinung nach, Technisch 1 A, mit einer ARRI Alexa Mini Kamera gerecht, also vom Besten. Und wieder spielt alles in Brantford, aber keiner kann sich erinnern an die Ereignisse damals vom alten Jumanji Film wo die Tiere alle durch die Stadt gelaufen sind. Komisch oder? Bebe Neuwirth im Film ist wieder Nora, die damals 1995 auch die Nora spielte und sich auch nicht erinnern kann an die alten Sachen von früher oder es kommt erst in Teil 4 raus so fern der gerecht wird und die Cash Cow total ausgeblutet ist. Vielleicht hat das damit zu tun, dass damals als die Ereignisse 1995 waren, eine neue Zeitlinie angetan wurde als die Kinder wieder in die Realität kamen das kann sein, ja genau, so egal.

Die Handlung vom Film:

2 Jahre sind seit dem letzten Abenteuer vergangen, die Freunde von damals sind nach dem High School-Abschluss in alle Winde verstreut, wollen sich nun aber in den Ferien endlich wiedersehen. Allen scheint es gut ergangen zu sein, nur Spencer ist zurück in seine alte Rolle als schüchterner, unauffälliger Nerd gefallen, und hat auch die Beziehung mit Martha beendet, da er sich ihrer nicht würdig ansieht. Spencer sehnt sich zurück in die Zeit, da er Dr. Bravestone, der Held und Anführer aus dem Spiel war. Aus diesem Grund hatte er sich heimlich die alte Spielkonsole besorgt, und notdürftig zusammengeflickt. Am Vorabend des geplanten Treffen startet er allein die Konsole im Keller des Wohnhaus seiner Eltern.

Nachdem Spencer nicht zum vereinbarten Treffen seiner Freunde auftaucht, und auch nicht auf Textnachrichten oder Anrufe reagiert, klingeln sie bei Spencers Eltern. Sein Opa Eddie lässt die drei herein, Eddie hat gerade Besuch von dessen Ex-Geschäftspartner Milo, der eine Aussprache wünscht. Bald entdecken Bethany, Martha und Fridge die eingeschaltete Konsole, daneben Spencers Jacke und Handy, und es wird klar, dass Spencer nach Jumanji zurückgekehrt ist. Die anderen Jugendlichen beschließen, ihm zu folgen, um ihn zu befreien.

Durch die nur notdürftige Reparatur kommt es jedoch zu Komplikationen und auch die nichtsahnenden Senioren Eddie und Milo werden zu Avataren im Spiel, wogegen Bethany im Keller allein vor der Konsole zurückbleibt. Niemand konnte seinen Charakter zu Spielbeginn wählen, und schnell müssen sie feststellen, dass die Rollen vertauscht wurden: Opa Eddie steckt nun in Dr. Smolder Bravestones Avatar, Milo wurde zu Mouse Finbar, und Fridge zu Prof. Shelly Oberon. Nur Martha "behielt" ihren Avatar Ruby Roundhouse. Von Spencer ist zunächst nichts zu sehen, und es gibt keinen Hinweis, in welchem Avatar Spencer in das Spiel eingetreten ist.

Durch den Charakterwechsel kommt es schnell zu diversen gefährlichen Situationen, welche häufig durch das vorschnelle Handeln von Spencers Opa als Bravestone, sowie Eddie und Milos Unerfahrenheit mit Videospielen im Allgemeinen zustande kommen, und die Charaktere verlieren ihre Spielleben schneller, als ihnen lieb ist. Zudem haben sich die Spezialfähigkeiten der Avatare leicht verändert.

Wie im ersten Teil treffen die Charaktere zunächst auf den NSC Nigel Billingsley, der ihnen ihre neue Mission erklärt, und gleich vorausschickt, dass der Schwierigkeitsgrad gesteigert wurde, und nicht alle Spieler diese Mission überleben werden. Statt in einem Dschungel werden die Charaktere nun in einer Wüste ausgesetzt.
Jürgen der Brutale hat ein magisches Amulett, das „Falkenherz“, gestohlen, und nun gilt es, ihm und seinen Schergen dieses wieder abzujagen, und den rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben, da Jumanji sonst dem Untergang geweiht ist.

Nach einer Reihe von Abenteuern schaffen es die Spieler, zu einander zu finden: Spencer steckt im Avatar von Ming, einer gewieften Fassadenkletterin und Taschendiebin, der es schon beinahe gelungen wäre, das "Falkenherz" an sich zu bringen, wenn Bravestone (Eddie) nicht in falschen Moment dazwischengefunkt hätte.
Bethany sucht indes Hilfe bei dem einzigen Verbündeten in der realen Welt: Alex Vreeke, den Jefferson "Seaplane" Mc Donough aus dem ersten Teil. Er kann die Konsole erneut flicken, und beide treten ebenfalls erneut in die Spielwelt von "Jumanji" ein. Während Alex erneut zu "Seaplane" wird, steckt Bethany nun im Avatar eines Pferdes. Sie treffen gerade rechtzeitig ein, um die anderen fünf aus einer schier ausweglosen Situation zu retten.

Typischer Film, keinem wird schlecht, keiner muss aufs Klo, keiner muss kotzen keiner hat Migräne, keiner hat Kopfweh, keine Frau hat die Regel im Film, keiner hat Durchfall, keinem tut was ernsthaft weh, niemand braucht Verband oder Kopfwehtablette, Schmerztabletten sind selten, keiner hat so richtig Angst und man wundert sich auch nicht so richtig. Die Darsteller in der Welt tun etwas blöd, keiner hat natürlich Probleme und keiner hat einen Glauben an einen GOTT, keiner hat was gegen böse Leute, keiner ist mit Vorurteilen belegt, keiner schimpft, keiner flucht, keiner, ja egal keiner macht im Film das was man sonst so als Mensch tut, ja ist halt nur ein Kinderfilm.

Ich glaube meine Freundin meint das so, wenn du scheißende, fluchende blöde Darmgrippekranke Irre sehen willst, die mit Schmerztabletten dealen während sie bei einer Sekten Mitglied sind, müsste ich eine Sitcom angucken.

Nun zum Humor im Film, er ist schwach und seicht,
Die Spannung im Film, ja die ist etwas nur vorhanden
Effekte, Kamera, Technik, Kostüme, Gegend, Aufnahmen sind gut
Darsteller Dialoge sind einfach
Bösewicht, naja ist kein so richtiger eher Hau Drauf Haudegen von einfacher Sorte.
Der Film ist geradlinig er ist genau er ist kindergerecht, er bricht nicht aus einer Szene raus, er ist einfach, einfach
Charaktere sind im Film hier besser als im Vorgänger rübergekommen, genauer, tiefer und das ist gut.
Der Film ist amüsant, hat aber keine so richtige Durchschlagskraft was ich echt vermisse
Für mich hätte der Film einfallsreicher sein können und viel mehr Ideen rüberbringen können, ja es ist wie ein Videospiel aber was man sieht eine Kurzfassung vom einem 3 Level Computer Automaten 1980 er Jump and Run Game.

Leider hat man nicht erfahren wie es den Charakteren in den 2 Jahren gegangen ist, die koreanische Schauspielerin, arg, der Name von der ist Awkwafina, Rapperin und heißt in Wirklichkeit Nora Lum, ja komischer Künstler Name. Dann die Rothaarige in Echt keine Ahnung Martha sieht aus wie die Schauspielerin von „Ready Player One“ die mit den roten Haaren, die ja die Idee zur 3. Quest hatte, war sie aber nicht.

Leider erwartet mich als Kinozuseher das was ich erwarte ich wurde nicht sehr überrascht, ich hatte keine Angst keine Spannung aber ich mag irgendwie dem Film aber nicht so sehr das ich sage super bis zum Geht nicht mehr, die Lustigen Witze sind nicht neu, vieles ist mir schon bekannt, es gibt wenig Emotionen und wenig wo man sich einfühlen kann etwas seicht das ganze aber doch hat er mir gefallen. Tja die Zeit der guten Fortsetzungen ist vielleicht vorüber oder doch nicht?

Ich fand den Film gut er ist nicht super, er ist nicht schlecht, er macht Spaß er hat gute Effekte, ich mag Dwayne Johnson, der ist 47 Jahre alt, 1,96 groß und hat für den letzten Film 20 Millionen US $ bekommen. Tja lohnt sich Schauspieler zu sein. Und er ist ein erfahrener Salzwasserfischer. Und lustig, Er war Tim Burtons zweite Wahl für die Rolle von Willy Wonka in „Charlie und die Schokoladenfabrik“ (2005), die an Johnny Depp ging. Und er ist Familien Wrestler. Nicht nur sein Vater, Rocky Johnson, ein Wrestler, sondern auch sein Großvater, drei Onkel und sechs Cousins (einer adoptiert) haben bereits gerungen. Und 2 Töchter hat er.

In seiner Zeit im Gymnasium wurde er 4 x aus der Schule geworfen, mit 8 Jahren spielte er im 2. Indiana Jones Film mit, er hat 82 Millionen Instagram Follower, 82 Millionen mehr als ich, Mist. Er sitzt auf fast 200 Millionen US $ Vermögen. Er wollte statt Tom Cruise den Jack Reacher spielen, Als er 1996 zum Wrestlern anfing hat man im gar nicht wollen auf der Bühne, und wer sich an das Tattoo erinnert, tja, Das Tattoo ist ein Teil von Pe'a, ein kompliziertes Tattoo, das Männer traditionell in der samoanischen Kultur bekommen haben. Johnson sagte, sein Tattoo habe 60 Stunden gedauert und es erzähle die Geschichte seiner Vorfahren und seines eigenen Lebens. Es sieht ähnlich aus wie das Tattoo, das Johnsons Charakter Maui im Disney-Film "Moana" hat. Und er hatte keine gute Kindheit, Kürzlich gab er bekannt, dass seine Mutter Ata Johnson versucht hatte, sich umzubringen, nachdem sie ihre Wohnung verloren hatten. Er sagte, sie habe ihr Auto auf einer Autobahn in Nashville angehalten und versucht, in den Gegenverkehr zu kommen. Johnson packte sie an der Schulter und zog sie zurück. Und er singt gerne. Er ist bodenständig er ist nett er ist freundlich und er ist bescheiden. In der Star Trek Voyager Serie hat er einen Gladiator gespielt, im Jahr 2000, Tsunkatse, ur arg wie jung er da war. So das war es.

Nun gut der Film ja er ist nett er ist gut er ist freundlich und er ist nicht so super wie ich dachte aber ich gebe doch 84,1 von 100 Punkten.Mehr anzeigen


Santajolly

vor einem Monat

Unterhaltend aber nichts Spezielles. Leider nicht so lustig wie erhofft.


Chraebu58

vor einem Monat

Hast du die letzten 2 nicht gesehen „chunsch müme so nache“
Schade lacher hats trotzdem gehabt nicht viel denken unterhalten lassen


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