Rampage: Big Meets Bigger USA 2018 – 115min.

Rampage: Big Meets Bigger

Filmkritik

Amüsanter Unsinn

Christopher  Diekhaus
Filmkritik: Christopher Diekhaus

Zum dritten Mal engagiert Regisseur Brad Peyton (San Andreas) Hollywoods Muskelmann Dwayne Johnson als Hauptdarsteller und schickt ihn durch ein reichlich hanebüchenes, effektgeladenes Abenteuer. Die Computerspielverfilmung Rampage: Big Meets Bigger bietet inhaltliche Magerkost, sorgt mit ihrer dynamischen Inszenierung, einigen flotten Sprüchen und irrwitzigen Zerstörungsbildern aber immerhin für ein kurzweiliges Popcorn-Spektakel, das sich glücklicherweise selbst nicht allzu ernst nimmt.

Nach einem schrecklich aus dem Ruder gelaufenen Genexperiment im Weltall sausen auf die Erde hochgefährliche Proben nieder, mit denen gleich mehrere Tiere in Kontakt kommen. Zum Entsetzen des Primatenforschers Davis Okoye (Dwayne Johnson) verhält sich der ihm besonders am Herzen liegende Albino-Gorilla George plötzlich ungewöhnlich aggressiv und wächst zu einem gigantischen Monster heran. Da parallel auch ein riesenhafter Wolf und ein nicht minder grosses Krokodil an unterschiedlichen Orten in Nordamerika ihr Unwesen treiben, schalten sich rasch die Regierung und das Militär ein. Um Georges Tötung zu verhindern, verbündet sich Okoye mit der Wissenschaftlerin Dr. Kate Caldwell (Naomie Harris), die sich sicher ist, dass ihr ehemaliger Arbeitgeber, der von Claire Wyden (Malin Åkerman) geführte Konzern Energyne, hinter den fatalen Genversuchen steckt.

Scheint es anfangs noch so, als sei Rampage: Big Meets Bigger an starken emotionalen Zwischentönen interessiert, zeigt sich schnell, dass der Titel letztlich doch Programm ist. Brad Peytons lose Adaption eines beliebten Computerspiels aus den 1980er-Jahren begeistert sich in erster Linie für atemberaubende Zerstörungsimpressionen und serviert dem Zuschauer einen Showdown, bei dem fast kein Stein auf dem anderen bleibt. Tricktechnisch überzeugt der Monster-Katastrophenfilm allemal, wirkt im Vergleich mit dem ebenfalls bildgewaltigen Primatenabenteuer Planet der Affen: Survival allerdings erschreckend eindimensional.

Stichworte reichen den Drehbuchautoren aus, um die Figuren zu umreissen. Und auch die eigentlich spannende Diskussion um eine entfesselte Wissenschaft und menschliches Vernichtungstreiben ist bei Licht betrachtet bloss ein Vorwand für ein möglichst spektakuläres Messen zwischen dem muskelbepackten Alleskönner Okoye und den animalischen Protagonisten. Zum Kopfschütteln verleitet besonders die klischierte Darstellung der Genforscherin Caldwell, die sich von ihrem männlichen Begleiter ständig aus brenzligen Situationen befreien lassen muss und nur ganz selten mit klugen Einwürfen glänzen darf.

Dass der hanebüchene Plot dennoch passabel unterhält, liegt an Johnsons sympathischer Ausstrahlung, einigen gelungenen selbstironischen Pointen und kompetent umgesetzten Actionszenen. Rampage: Big Meets Bigger ist Fast-Food-Kino in Reinkultur und findet gerade so den Weg ins Genremittelmass.

11.05.2018

3

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Kommentare

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tuvock

Rampage – Big meets Bigger

Der Untertitel den finde ich irgendwie nicht gut gewählt oder den Titel nach dem Filmtitel. Rampage hätte genügend gereicht und dann als man die Viecher Rampage 1 nannte oder Rampage 2, könnte man nicht sagen ein großer Gorilla der 15 Meter groß ist oder ein 10 Meter Wolf oder ein 50 – 70 Meter Krokodil?

Ich glaube die 120 Millionen US $ Budget für den 105 Minuten langen Film haben sich gut ausgezahlt und das obwohl Johnson sicher an die 15 – 20 Mille bekommen hat. Kein Wunder dass der Film das 4 fache fast eingespielt hat, 408 Mille weltweit, das 4 fache von dem was in Amerika er eingespielt hat.

Ich glaube dass der 1,96 Meter Hüne deswegen mitgespielt hat weil er einfach bekannt ist und dem Film Einschaltquoten bringen sollte aber nicht so sehr wie man glaubt, denn der Film hat so viel Verbesserungspotential auf Schauspielerischer Ebene. Vielleicht weil Jeffrey Dean Morgan, bekannt aus „Watchmen“ mit seinen 1,88 Meter auch nicht größer als Schauspieler wirkte sondern eher unglaubwürdig wirkte, ja als wäre es ein Transformers Abklatsch, Pathos, alles kann er, ja ich weiß nicht, da hat mir was gefehlt.

Beim Rock hat mir auch einiges gefehlt doch muss ich sagen, die Entscheidungen das im Film Leute sterben, Leichenteile kurz zu sehen sind und Johnson nicht immer so gesund war wie sonst in seinen Filmen, hat dem Film eigentlich Recht gut getan weil man einfach so ein bisschen Spannung und Realismus reinbringen wollte.

Was ich auch noch beanstande, Demetrius Große, der Schauspieler der den Colonel im Film spielte hat meiner Meinung nach eher austauschbar gewirkt und nicht so wie man sich so einen Colonel vorstellt, dafür war er mit seinen 1,88 Meter eine wuchtige Darstellung.

Cool fand ich im Film den Joe Mantagniello, mit seinen 1,96 Meter, der den Söldner Burke gespielt hat, und da muss ich sagen so viele Leute im Film die da zu sehen waren und ich frage mich immer, he was fressen diese Typen? Die sind groß die sind stark die sind gesund die haben keine Wehwehchen, kein Kopfweh müssen nie aufs Klo, nie kotzen haben keine Angst und alle haben Muskeln bis zum Abwinken.

Nett fand ich die 40 Jährige Malin Ackerman die Claire im Film spielte, und ich muss sagen, eine richtige Bitch, doch was war das bitte für ein Schauspielerisches Talent? Gar nicht so gut muss ich sagen sie hat auch nicht sehr glaubwürdig gespielt und dann noch dazu ihr Trotteliger Bruder Jake Lacy der den Bruder gespielt hat, nun ja da muß ich sagen das war nicht so gut, so ein Trottel und die 2 leiten eine Firma, zu zweit, die 20 – 30 Milliarden US $ wert ist samt Börsengang und verlieren so 10 Milliarden US $ und ja nur ein kleiner Zerstörungsanfall vom Bruder, und Coolness von der Schwester die einen super Abgang erleben darf, echt filmreif.

Die Handlung ist schnell erzählt. Der Primatenforscher DAVIS OKOYE hat zwar Probleme im Umgang mit seinen Mitmenschen, doch mit dem außergewöhnlich intelligenten Silberrücken-Gorilla GEORGE, den er von Geburt an aufgezogen hat, verbindet ihn eine unerschütterliche Freundschaft. Als jedoch ein illegales Genexperiment aus dem Ruder läuft, mutiert der sanftmütige Affe zu einem rasenden Monster von gewaltigen Ausmaßen. Bald muss OKOYE entdecken, dass es noch andere, ähnlich veränderte Alpha-Räuber gibt, die durch den Norden Amerikas ziehen und alles auf ihrem Weg zerstören. OKOYE arbeitet mit einem diskreditierten Gentechniker zusammen, um ein Gegenmittel herzustellen und sich durch ein sich ständig wandelndes Schlachtfeld zu kämpfen. Sie versuchen eine Katastrophe globalen Ausmaßen zu stoppen, aber auch die Kreatur zu retten, die einst sein Freund war. Dazu kommt noch eine Agentin oder eine Frau, ja und was für eine, Dr. KATE CALDWELL, Naomie Harris spielt sie, die sich dazugesellt als die Erfinderin des Super Gens, die solche Tiere riesengroß macht. Nur eines, wieso hat die nicht realistischer gewirkt und war so aalglatt?

Wer damals einen Computer in den 1980 er Jahren hatte am besten Arcade, da gab es ein Spiel mit dem gleichen Titel wie der Film, das 1986 von Bally Midway entwickelt wurde und in dem bis zu drei Spieler gleichzeitig spielen können und das waren damals 3 Menschen, George, Lizzie und RALPH die verwandelt worden sind, in einen Werwolf, einen Dinosaurier und einen Gorilla und die mussten damals Häuser zerstören.

Übrigens das Original Arcade Spiel kann man kurz im Büro sehen wo die böse Wyden zu sehen ist, die Claire, die ja das Unternehmen leitet, und die dafür verantwortlich ist dass dies Gen Geschichte erfunden wurde und die will das und jenes machen, egal, da sieht man das Arcade Game.

Eines hat mich gewundert und ich habe nachgeforscht das super Auto das Okoye im Film hatte, ist ein 2004 er Ford Bronco der entworfen wurde und nie gebaut wurde ja leider ein super Auto. Ach ja und auch lustig, als am Anfang Dwayne auftaucht und im San Diego Zoo die Gorillas oder den Gorilla beruhigt bevor George der Albino Gorilla kam der in Wirklichkeit nicht so aussieht wie da im Film aber egal, da hat er mit Zeichensprache ein Zeichen gemacht und das lautet im Englischen Rock, also Fels, das eine Anspielung auf seinen Künstlernamen ist.

Bald kommt Johnson im nächsten Film als Superheld Shazam wieder, im Film „Black Adam“ was sicher super wird. Nun ja der Film ist gut, mir haben die Spezial Effekte gefallen, leider hat der Film einen Beginn der nicht so spannend ist, Naomie Harris die ja eine gute Schauspielerin im Film sonst ist hat nicht ihr ganzes Talent zeigen dürfen, die Monster sind super, der Film macht Spaß, mir hat er gefallen, klar hätte der Film besser ausfallen dürfen aber Chicago wird platt gemacht, die Soldaten im Film sind eher Statisten und dämlich aber alles ist so richtig auf George dem Albino Silberrücken Gorilla ausgelegt und auf Dwayne Johnson aber macht nichts, dafür sieht man auch ein paar zerstückelte Typen was auch selten ist.

Klar gibt es im Film unlogische Sachen aber das macht nichts, er ist trotzdem gut. Und ja der Film baut langsam die Handlung auf und ja man will einfach Monster sehen sonst nichts, hätte nur Monster sein können, das gefällt mir, und sonst war der Film nicht übel, kann man weiterempfehlen. Ach ja, die 2 Ceo’s von Energy dem Konzern solche Trotteln, das tut echt weh.

Die Action ist super, die CGI Effekte glaubhaft, es geht viel drauf und viel kaputt, Dwayne ist super freundlich und das stört mich weil er so ein aalglatter immer gleich aussehender Typ ist außer in der Fast und Furious Reihe aber sonst naja ich weiß nicht, aber er gefällt mir, meine Freundin fällt in Ohnmacht schmachtet dahin während ich die Monster begutachte und mich an denen erfreue. Also ein Film für die ganze Familie und Popcorn und Kindern.

88 von 100 Punkten.

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nick74

Naja, ein No-Brainer, 2 Sterne sind noch geschenkt.

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muri Exzellent

Einfacher, aber halt schon spektakulärer No-Brainer, bei dem man herrlich Popcorn mampfen kann. Das Hirn abgeben und geniessen. Wer mehr erwartet, ist selber schuld.

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