Maze Runner: The Death Cure USA 2018 – 142min.

Maze Runner: The Death Cure

Filmkritik

Fertig gerannt

Gaby Tscharner
Filmkritik: Gaby Tscharner

Die letzte Folge von Maze Runner liefert viel Action, aber wenig Substanz. Es stellt sich die Frage, ob sich die Fans noch um das Schicksal der menschlichen Laborratte Thomas (Dylan O’Brian) kümmern, oder der Weltuntergang ein Genre von gestern ist.

Eine Ladung immuner Jugendlicher wird in einem Zug zur Last City transportiert, wo Wissenschaftler wie die eisige Dr. Page (Patricia Clarkson) und ihr Henker Janson (Aidan Gillen) den letzten Tropfen Blut aus ihnen herausquetschen wollen, um ein Heilmittel gegen den Zombievirus zu finden. Thomas (Dylan O’Brian), Newt (Thomas Brodie-Sangster) und ihre Freunde wollen Minho (Ki Hong Lee) aus WCKDs Klauen befreien. Dafür müssen sie aber das schier unüberwindbare Fort einer Stadt und die Horden von Zombies besiegen und Thomas muss der Anziehungskraft seiner Ex-Freundin Teresa (Kaya Scodelario) widerstehen, die jetzt für WCKD arbeitet.

Maze Runner: The Death Cure ist der dritte und letzte Teil einer auf den Romanen von James Dashner basierenden Trilogie, die als männliches Pendant zu den Hunger Games erdacht wurde. Unter der Regie von Wes Ball, der schon die ersten beiden Filme inszeniert hat, entstand ein zweieinhalbstündiges Finale, das vor allem von seinen Actionszenen lebt. Die 10-minütige Eröffnungssequenz ist eine Mischung aus Zugüberfall in einem guten Western und Mad Max: Fury Road.

Im dritten Teil wird offenbart, dass die Welt ausserhalb der Maze und des Labors voller Menschen ist, die noch nicht vom Zombievirus befallen sind. Vor den Betonmauern von Last City leben sie in Wüstenstädten, wo auf den Basaren Waren gehandelt, Revolutionsgedanken geheckt und zwielichtige Deals getätigt werden. Dort treffen Thomas und seine Freunde auf den Rebellenführer Lawrence (Walton Goggins), der aussieht, als hätte ihm ein Zombie die Nase abgebissen. Mit seiner und der Hilfe eines alten Bekannten brechen sie durch WCKDs Sicherheitsvorkehrungen, die vor den Schrecken der Aussenwelt schützen sollen. Vergeblich, wie sich herausstellt, denn der Zombievirus ist mutiert und wird jetzt durch die Luft übertragen.

In Maze Runner: The Death Cure werden Triumphe von Tragödien gejagt und zum Schluss weicht auch das letzte Körnchen Idealismus der Desillusionierung. Der Versuch eines lebensbejahenden Epilogs wirkt forciert und lässt uns am Ende dieser Trilogie mit unserem emotionalen Trümmerhaufen alleine. George Orwell lässt grüssen.

31.01.2018

2

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dulik

Das Finale der Maze Runner Trilogie beginnt sehr spektakulär und auch ansonsten hat der Film im Bereich Action einiges zu bieten. Der Verlauf der Handlung ist aber vielfach zu leicht erahnbar und somit merkt man dem Streifen die 142 Minuten Lauflänge definitiv an. Auch das Ende fällt eher enttäuschend aus, da man sich nach dem Spannungsaufbau im ersten und zweiten Teil wohl schon ein bisschen etwas Aussergewöhnlicheres erhofft hat. Alles in allem aber sehenswertes Popcorn-Kino.
6.5/10

Maze Runner: The Death Cure 3

tuvock Spoiler

Obwohl Teil 1 mit 34 Millionen US $ Budget der billigste war, 2014 kam er raus, hat 113 Minuten im Kino gedauert, war er meiner Meinung nach der beste. Der hat in Amerika nur 102 Millionen US $ eingespielt und Welt weit 348 Millionen US $, immerhin, auch eine Menge.

Dann kam 2015 der 2. Teil mit 61 Millionen US $ Produktionsbudget, er hat 131 Minuten gedauert, hat 81 Mille eingespielt in Amerika und 312 weltweit. Ich muss sagen der 2. Teil war wirklich nicht so gut, er war überladen und hat meiner Meinung nach zu wenig Spannung und Charakter Ausbildung besessen, zu viel Action und er war auch nicht so wie das Buch, naja macht nichts, dafür kommt Teil 3.

Inzwischen schreiben wir 2018, 62 Millionen US $, also der Film wird nicht so teuer, 142 Minuten später weiß man, man hat einen sehr guten Film sogar gesehen. Er hat zwar nur gigantische 44 Millionen US $ eingespielt in Amerika und 192 bisher weltweit, und das wird auch nicht so steigen, aber ich muss sagen, der Film wird nie ruhig, dauernd ist was los, man kann der Geschichte gut folgen aber es fehlt was. Was ganz entscheidendes.

So ganz von Anfang an:

James Dashner schuf diese Reihe vor über fünf Jahren. Seit der Idee sind insgesamt drei Teile der Reihenfolge entstanden. Zusätzlich zur Serie gibt es zwei Vorgeschichten und ein Begleitbuch. Los ging die Chronologie im Jahre 2009. Der vorerst letzte Band der Die Auserwählten-Bücher stammt aus dem Jahr 2011. Und ich schätze es kommt ein 4. Teil, das sicher oder auch nicht sicher, keine Ahnung, wo man den Beginn sieht, wie man die Stadt baute und warum wie das Labyrinth entstand, wieso und warum die Kids im Labyrinth waren wie das mit den Monstern zu ging, und dann wie die Stadt so entstand, wieso die Typen zu Zombies wurden und was über den Virus, und ja vielleicht ist das nur ein Wunschgedanke aber das scheint wahrscheinlich.

Im Buch fliehen sie im 3. Teil in die Todeszone, das Gedächtnis soll THOMAS mit einer OP zurückgegeben werden, WCKD heißt in den Romanen ANGST, und es ist etwas anders als im Film. Nun, Dashner hat ja die Serie deswegen so gemacht weil er in einem Wald aufgewachsen ist, also in einem Haus, er hat Wirtschaft studiert und hat dann diese Idee für diese 3 Teile gehabt, und unter anderem noch andere Bücher geschrieben. Und wie bei vielen Trilogien hat man eben diesen Film nicht in 2 Filmen gemacht, also den letzten Band in 2 Filmen und es waren auch nicht 28 Kinder sondern 50 in der Lichtung und einiges ist komplett anders beim Buch.

Ach ja, was auch arg ist, Vier Tage nach Drehstart verletzte sich Hauptdarsteller Dylan O’Brian so stark, dass die Dreharbeiten unterbrochen werden mussten, und 2016 haben die ja bereits begonnen und dadurch das nachgedreht werden mußte, war nicht 2017 sondern eben 2018 der Kinostart.

Kurzhandlung:

Der Film setzt mit einer groß angelegten Rettungsaktion ein. THOMAS (Dylan O’Brien) und seine Freund wollen eine von WCKD gefangen genommene Gruppe von immunen Jugendlichen befreien. Diese dienen als Laborratten für das Erzeugen eines Gegenmittels gegen einen Virus, der große Teile der Menschheit umgebracht hat. Unter den Gefangenen ist auch MINHO (Ki Hong Lee), ein Gefährte der Truppe seit dem ersten Film. Doch obwohl die Rettungsaktion viele Jugendliche befreien kann, gelingt MINHO nicht die Flucht. Widerstandsanführer VINCE (Barry Pepper) will demnächst mit den Geretteten in einen „Safe haven“, einen sicheren Hafen, aufbrechen und seine Truppe nicht für eine weitere Mission gefährden. THOMAS, seine Freunde NEWT (Thomas Brodie-Sangster), FRYPAN (Dexter Darden), BRENDA (Rosa Salazar) und JORGE (Giancarlo Esposito) brechen somit allein zur legendären letzten Stadt, einem WKCD-Hochsitz, auf, um ihren Freund zu befreien. Dort treffen sie nicht nur auf alte Feinde wie Wissenschaftlerin AVA PAIGE (Patricia Clarkson), die noch immer an einem Heilmittel gegen den Virus arbeitet, und JANSON (Aiden Gillen), sondern auch auf alte Verbündete. Ebenfalls vor Ort: TERESA (Kaya Scodelario), THOMAS Ex-Freundin, die im zweiten Teil zu WCKD zurückgekehrt ist und in dieser letzten Mission sich noch für eine Seite entscheiden muss.
Fragen sind natürlich auch aufgekommen, wieso waren so wenige Frauen in der Rolle im Film außer einer, nämlich TERESA und BRENDA?

Der Cast:

• Dylan O’Brien: Thomas
• Kaya Scodelario: Teresa Agnes
• Thomas Brodie-Sangster: Newt
• Dexter Darden: Frypan
• Nathalie Emmanuel: Harriet
• Giancarlo Esposito: Jorge
• Aidan Gillen: Janson
• Walton Goggins: Lawrence
• Ki Hong Lee: Minho
• Jacob Lofland: Aris Jones
• Barry Pepper: Vince
• Will Poulter: Gally
• Rosa Salazar: Brenda
• Patricia Clarkson: Ava Paige

Ich finde die Story eigentlich eh nicht so schlecht, Ich finde sie sogar gut, nur ein Problem gab es, der Film ist eigentlich mir egal, man kann sich damit nicht identifizieren, und obwohl viel Action war, super Autos, super Gegend, gute Darsteller, gut gemachte Zombies, so bezeichne ich diese Typen im Film die sich Crank nennen, gute Spannung, gute Effekte, ja alles, aber irgendwie passt das nicht.

Wenn ich noch an den 1. Teil denke, wie gut dystopisch er war, mystisch geheimnisvoll und es ging um Experimente, irgendwie verging nach den 2 anderen Teilen einfach die ganze Spannung die Fragen die Mystik, Ich weiß nicht, da verlor sich so viel und das finde ich nicht gut, obwohl ein guter Regisseur, nämlich Wes Ball, alle 3 Teile regierte.

Man merkt irgendwie im Film nicht wie sich die Leute gut entwickeln können, ich meine, es wäre super gewesen wenn man die Filme so gemacht hätte, das Überraschungen kommen, dass diese jungen Leute, nicht so wirken als wären sie super intelligente Leute, die alles können, alle sind wie 40 Jahre alt, und wirken sehr super erwachsen, haben nie Probleme und sind nie krank oder müssen aufs Klo oder essen, ja egal.

WAS mich störte, das Ganze wirkte wie Mad MAX, jetzt fehlt nur noch zu den ganzen Rebellen Geschichten, ein paar Leute mit Stirnband wie bei Rambo, ja das war irgendwie nicht so direkt das was ich mir von einem Teil 3 erwartet hätte, und wenn nicht so viel nach Schema F abgegangen wäre, wäre der Film wirklich gut geworden.

Das Drehbuch ist jetzt nicht so super besonders, der Film fängt an mit einer Szene die ich sogar nicht einordnen kann aus Teil 2, weil ich mich nicht erinnere, es bleiben die Charaktere nicht hängen im Hirn also sie polarisieren auch nicht und man merkt sich auch nicht viel, das ist deswegen weil der Film einfach etwas Schema F ist.

Ich finde wenn ich Jugend, Kinder, Teenies, Action verbinden will dann die Panem Tribute, obwohl die auch am Ende nicht so gut waren, hier beim 3. Teil kommt sogar noch am Ende eine Art Bürgerkrieg und ich möchte nicht zu viel verraten aber der Film im Großen und Ganzen hat ganz schön viel Zerstörung. Ich finde so gesehen ist er nicht schlecht, die Darsteller sind nicht die Besten aber sie sind für den Film gut gewählt, keiner braucht so richtig Schauspielen und trotzdem ist der Film spannend, meine Freundin hat sich dauernd verkrochen hinter den Händen, für sie war das zu viel, dann die ganzen Zombie Typen das hätte man gut weglassen können oder direkter zeigen aber so dazwischen passt das nicht.

So gesehen liest sich die Handlung gar nicht übel, sie ist Recht gut geworden. Ja und unterhaltsam ist der Film auch geworden das finde ich gut, ab er was ich nicht gut finde, dass die Spannung fehlt die sich sonst durch einen Film zieht, das gewisse Etwas, dass es nicht nach einem Schema abläuft sondern nach mehreren Dingen, das fand ich nicht so super, aber macht ja nichts, vielleicht kommt ja noch der 4. Band, Phase 0 ins Kino und wird besser.

Lustig als Ava meinte, der Zug kommt in 38 Minuten und 38 Minuten dauert der Film bis er aus ist, bis auch die Credits vorüber sind. Aber das ist etwas das ich nicht verraten will.

Ja was soll ich sagen zum Ende vom Film? Er ist nicht übel, er hat ein gutes Potential, der Film bietet keine Verschnaufpause, dauernd ist was los, es ist ein Gutes Setting, er ist spannend und gar nicht Mal so übel, ja ich vergebe dem Film einfach Mal 88 von 100 Punkten.

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